Definition Was ist eine PST-Datei?

Autor / Redakteur: zeroshope / Margrit Lingner

PST-Dateien werden von Microsofts Mail-Programm angelegt. Outlook spiechert dort alle Informationen, die aus den unterschiedlichen Bereichen der Anwendung zusammenlaufen. Richtig eingesetzt helfen PST-Dateien effektiv bei der Selbstorganisation.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

PST steht für „Personal STorage“ bzw. persönlicher Speicher. Entsprechende Dateien werden von der Microsoft-Applikation „Outlook“ erstellt. Eine PST-Datei ist ein Datencontainer, in dem die Informationen aus den unterschiedlichen Bereichen des Programms zusammenlaufen und katalogisiert werden. Metaphorisch kann man sich die PST-Datei als eine Art Aktenschrank bzw. Büroablage vorstellen.

So arbeitet eine PST-Datei

In Outlook laufen drei zentrale Datenströme zusammen: Mails, Kontakte und Kalenderinformationen. Teilweise werden die Ströme verknüpft: Termine werden beispielsweise mit bestimmten Kontakten verbunden. Solche Informationen müssen einfach zugänglich gespeichert werden - und eben hierfür trägt eine PST-Datei Sorge. Sie speichert alle nutzerbezogenen Daten auf eine Weise, dass möglichst einfach wieder auf sie zugegriffen werden kann. Um im obigen Bild zu bleiben: In einer Schublade des Schranks bewahrt man einen Terminplaner auf, in einer anderen befinden sich Geschäftsbriefe und in der dritten sind Kontaktinformationen zu finden. Outlook kann zusätzlich Querverweise zwischen den einzelnen "Schubladen" im Datencontainer herstellen.

Effizienter arbeiten mit PST-Datei

Von Hause aus erstellt Outlook eine PST-Datei, in der die elektronische Post ablegt wird. Dies ist allerdings für die meisten Nutzer nicht besonders effizient. Üblicherweise wird die Microsoft-App sowohl privat wie auch geschäftlich genutzt. Wer weitere entsprechende Dateien kreiert, kann sie effizienter ablegen. So ist es beispielsweise möglich, mit einer zweiten Datei für den „persönliche Speicher“ geschäftliche und private Daten zu trennen. Wer seinen Outlook-Kalender mit anderen Kalendern (Apple, Google, etc.) verknüpft hat, wird feststellen, dass für diese automatisch weitere PST-Dateien angelegt wurden.

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