Gespräche mit Elektro- und Netzwerk-Installateuren sowie mit Herstellern Warum Fröhlich + Walter nur als Besucher auf die IFA fährt
iPad, Smartphones, Tablets und Co. haben auf der IFA längst Einzug gehalten. Entsprechend haben auch viele der TK-Distributoren wie Komsa, Herweck, Eno Telecom, Brightpoint oder Mobile World diese Messe für sich entdeckt. Andere breiter aufgestellte Distributoren halten sich jedoch noch zurück, aber nach Berlin fahren sie trotzdem. Jürgen Fröhlich, Geschäftsführer von Fröhlich + Walter erklärt, warum.
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ITB: Herr Fröhlich, welchen Stellenwert hat die IFA für Sie als Distributor?
Fröhlich: Die IFA hat sich in den letzten Jahren vom früheren Show-Image zu einer der führenden Branchenveranstaltungen in Europa entwickelt. Standen früher vor allem Fernseh-Shows und Unterhaltung im Vordergrund, so sind heute dort Trends und Lösungen aus den Bereichen Multimedia, Home-Entertainment und professionelle Anwendungen zu finden. Fröhlich + Walter hat im Laufe der letzten Jahre das Multimedia-Sortiment sukzessive erweitert, um speziell den immer stärker gefragten Bereich Heimnetzwerk / Home-Entertainment zu komplettieren.
ITB: Dennoch nehmen Sie in diesem Jahr nur als Fachbesucher und nicht als Aussteller an der IFA teil. Warum?
Fröhlich: Auf der IFA werden neue Ideen präsentiert, die in der Folge Einzug in das heimische Wohnzimmer finden. Wir informieren uns in erster Linie über aktuelle Trends, die nach der Computex von Taiwan nach Europa geschwappt sind und das Jahresendgeschäft wesentlich beeinflussen werden. Wir möchten den Kunden ein aktuelles Produkt-Portfolio anbieten, vom Fernseher bis zum HDMI-Kabel und Mediaplayer. Insofern ist die IFA für uns eine erstklassige Informations- und Austauschplattform. Der Fokus in Sachen Messebeteiligungen liegt bei uns aber nach wie vor auf unserer eigenen Hausmesse IT-Impulse sowie auf konzentrierteren Branchenveranstaltungen.
ITB: Was versprechen Sie sich konkret von der diesjährigen IFA?
Fröhlich: In erster Linie ist die Pflege der Beziehung zu den Herstellern dort ein wichtiges Thema, zumal viele von ihnen nicht mehr auf der CeBIT vertreten sind. Vor allem die Bereiche Multimedia, Monitore, LCD, TFT sind nicht mehr auf der CeBIT, sondern auf der IFA. Hinsichtlich dieses Portfolios werden wir uns einen Überblick über die Neuigkeiten und Trends verschaffen, so dass wir unseren Kunden nach wie vor ein hoch aktuelles Produktangebot anbieten können.
ITB: Wie sehen Sie die Zukunft der IFA im Vergleich zu anderen großen Branchen-Messen, beispielsweise der CeBIT?
Fröhlich: Die CeBIT bleibt für uns die größte Messe, auch um Kunden wie Elektro- und Netzwerkinstallateure zu erreichen, aber die IFA ist durchaus sinnvoll, um Kontakte zu knüpfen oder interessante Herstellerbeziehungen auszubauen. Auch für Fachhändler wird die IFA durch den IFA Reseller-Park eine immer interessantere Option. Die Zukunft wird einen spannenden Wettkampf um die Position der IT-Leitmesse in Deutschland bringen.
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