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Good-Morning-Editorial vom 03.01.2017

Von wegen gratis: Oracle präsentiert die Java-Rechnung

| Autor: Klaus Länger

Oracle will mit Java künftig Geld verdienen. Wer bei den Lizenzbedingungen nicht aufgepasst hat, der zahlt.
Oracle will mit Java künftig Geld verdienen. Wer bei den Lizenzbedingungen nicht aufgepasst hat, der zahlt. (Bild: Pixabay / CC0)

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Der Gratis-Kaffee ist Geschichte – zumindest bei Oracle für einige Java-Nutzer. Denn laut Informationen des britischen The Register hat die Firma nun begonnen, einigen Nutzern der Java Platform, Standard Edition (Java SE) teilweise gesalzene Rechnungen zuzustellen. Die betroffenen unfreiwilligen Kunden, darunter auch Oracle-Partner, haben allerdings Teile von Java genutzt, die Oracle als kostenpflichtig definiert hat und die nicht zum Open-Source-Basispaket gehören. Private PC-Nutzer sind nicht betroffen. Etwas verwunderlich ist nur, dass sich Oracle nach der Übernahme von Sun im Jahr 2010 volle sechs Jahre Zeit gelassen hat, um nun die Hand aufzuhalten.

Wie stehen Sie zu der Entscheidung von Oracle: Hätten die Java-Nutzer besser aufpassen müssen oder halten Sie Oracle schlicht für gierig? Und denken Sie, dass das die Nutzung von Java für neue Projekte bremsen wird?

Schreiben Sie mir unter klaus.laenger@it-business.de oder nutzen Sie direkt online unsere Kommentarfunktion.

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