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Interview-Reihe zur Lage der Software-Branche

Unternehmens-Komplettpaket von Mamut-Lexware kommt aus der Wolke

29.09.2009 | Redakteur: Stefan Riedl

Andreas Steffen ist Geschäftsführer der Mamut-Lexware Vertriebs GmbH.
Andreas Steffen ist Geschäftsführer der Mamut-Lexware Vertriebs GmbH.

In einer Interview-Reihe hat IT-BUSINESS einige Branchengrößen aus dem Software-Markt zu den wichtigsten Trends befragt. Welchen Einfluss hat Cloud Computing? Wie wirkt sich die Wirtschaftskrise aus? Wie wachsen verschiedene Anwendungen zusammen? Im zehnten Teil steht Andreas Steffen Rede und Antwort. Steffen ist Geschäftsführer der Mamut-Lexware Vertriebs GmbH, die Enterprise Ressource Planing (ERP) und Dokumentenmanagement unter einen Hut bringt.

ITB: Welche wichtigsten Trends bestimmen gegenwärtig das Marktumfeld oder spielen in Zukunft eine große Rolle?

Steffen: Software as a Service, also SaaS und Cloud-Computing – für uns miteinander eng zusammenhängende Themen – sind gegenwärtig und in den nächsten Jahren wesentliche Treiber der Entwicklung. Gestärkt wird dieser langfristige Trend vor allem durch zwei Faktoren: die zunehmende Verwendung von mobilen Endgeräten und die Bereitstellung von Breitbandverbindungen, die über Flatrate-Modelle abgerechnet werden.

ITB: Welchen Einfluss hat das Thema Cloud Computing auf ihre Produkte?

Steffen: Mit unserer Business-Lösung Mamut One sind wir aktuell in Deutschland einer der Vorreiter des Cloud Computing. Wir gestalten das Marktumfeld in diesem Segment mit. Das Besondere an Mamut One: es ist ein Komplettpaket, das Software – ERP-Applikationen von Mamut und Komponenten von Lexware – mit Services verbindet. Und die Services kommen alle „aus der Wolke“. Dieser Ansatz hat auch Microsoft überzeugt. Mamut One hat dieses Jahr in der Kategorie „Software und Services“ den Microsoft Worldwide Partner Award erhalten.

ITB: Welchen Einfluss hat oder hatte die Wirtschaftskrise auf Ihr Geschäft?

Steffen: Lösungen, die sich flexibel den Bedürfnissen der Kunden anpassen, wachsen gerade in Zeiten der Krise. Mit Mamut One können kleine und mittlere Unternehmen unterschiedliche Dienste wie E-Mail, Backup oder Dokumentenmanagement , die vorher bei verschiedenen Anbietern eingekauft werden mussten, in einem Produkt zusammenfassen und um die Kernapplikation gruppieren. Das ist unsere Antwort auf die Wirtschaftskrise. Mit Mamut One profitiert der Kunde von den Skaleneffekten eines „All in One“-Produktes. Ein weiterer Vorteil: er zahlt monatlich für die Nutzung der Services. Das heißt, er hat variable Nutzungsentgelte, die mit seinen Geschäftsbedürfnissen flexibel wachsen.

ITB: Inwiefern wachsen aus Ihrer Sicht gegenwärtig verschiedene Anwendungen aus dem Bereich der Business Software zusammen und auf welche Weise geschieht dies?

Steffen: Bislang konnten weder die Integration über eine Client-Server-Landschaft noch eine zentrale monolithische Architektur die Bedürfnisse der Kunden nach einer einheitlichen Umgebung der Business Software vollständig erfüllen. Der Ansatz von Mamut One zielt daher darauf ab, in das Core-Bundle modulare Services über homogene Schnittstellen reibungslos aus der Cloud zu integrieren.

 

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