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Hierzu gehören VPN, Anti-Spam, Web- und Content-Security oder Traffic Shaping.
»Appliances, die auf einander abgestimmte, unterschiedlichste Security-Features in sich vereinen, bieten einen wirksamen Schutz, der auch Blended Threats abhält«, berichtet Lars Schuster, Senior Consultant bei Intact Integrated Services. Hinzu kommt, dass damit vorhandene Implementierungen vereinheitlicht und konsolidiert werden können. »Der Schutz ist umso höher, je besser die Appliances den Anforderungen des Kunden angepasst sind. Dem sorgfältigen Design der Lösung gemäß den Unternehmens-Policies kommt eine hohe Bedeutung zu.«
UTM stößt an Grenzen
Damit kommen aber die Schwierigkeiten: Es muss nicht nur sichergestellt sein, dass die Interoperabilität mit anderen, bereits implementierten Security-Produkten gewahrt bleibt. Vielmehr gilt es zu verhindern, dass die Features auf den Appliances sich gegenseitig behindern oder in der Performance beeinträchtigen. Jörg Karpinski, stellvertretender Geschäftsführer von PSP, betont: »Vor dem Kauf steht die Analyse und die genaue Erfassung der IT-Umgebung. Was nützt es, die Vordertür seines Hauses zu verriegeln, wenn der Seiteneingang und die Fenster im ersten Stock weit offen stehen?« UTM-Appliances können nur Teil eines Konzeptes sein.
Erweiterung
Ergänzende Komponenten und individuelle Zusätze sind unabdingbar. So gehen Hersteller dazu über, Appliances nicht allein zur Abwehr einzusetzen, sondern auch zur Regulierung des Datenverkehrs und zur Anbindung mobiler Mitarbeiter per SSL-VPN.
Karpinski benennt die Herausforderung: »Oft ist es sinnvoll, verschiedene Hersteller zu kombinieren. Eine leistungsfähige Application Firewall, Antiviren-Gateways und Desktop-Solutions sowie eine Antispam- oder auch Mailsecurity-Lösung sollten zur ersten Bürgerpflicht in Sachen Security gehören.«
IT-BUSINESS bat drei Insider um Stellungnahme zur aktuellen Marktentwicklung im Bereich Security-Appliances, Firewalls und VPNs.
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