Vom Eigenbetrieb über SaaS zur kompletten Auslagerung in die Wolke

UC wird zum Cloud Service

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Variable Kosten statt Fixkosten

Aus Anwendersicht ermöglicht die Nutzung von UC as a Service, wie es etwa Damovo anbietet, einen flexiblen Bezug von UC-Diensten. Ohne Investitionen in die eigene Infrastruktur beziehen Unternehmen die Kommunikationsfunktionen als Dienstleistung und können diese monatlich pro User oder volumenbasiert ohne feste Laufzeit abrechnen. Durch die nutzungsbezogene Abrechnung werden die ansonsten durch den Erwerb von Hardware und Software-Lizenzen entstehenden Fixkosten in variable Kosten umgewandelt.

Eines der wichtigsten Merkmale von UC as a Service ist die hohe Flexibilität durch schnelle Inbetriebnahme aktueller Kommunikationstechnologien. Die Lösung ist immer auf dem neuesten Stand, darum müssen sich Unternehmen als Benutzer des Service nicht mehr selbst kümmern. Ein Internetzugang reicht. Individuelle Angebote zeichnen sich dadurch aus, dass die Vertragsmindestlaufzeit für UC as a Service wenige Monate, die Kündigungsfrist einen Monat beträgt. Dies macht die Dienstleistung, im Vergleich zur TK-Anlage mit langen Vertragslaufzeiten, deutlich flexibler und damit letztlich preisgünstiger. Zwischen den Standorten des Unternehmens wird über das Internet, und damit sehr kostengünstig, telefoniert. Abhängig vom Endgerät sind alle Funktionen an jedem Ort verfügbar.

Der Einstieg: UC as a Service ersetzt TK-Anlage

Entscheidend bei der Einführung von Services aus der Cloud ist die Aus-wahl eines erfahrenen Service-Integrators, der die strategische und operative Beratung, die Verschlüsselung der übertragenen Daten, die Implementierung, den Betrieb und eine laufende Optimierung der Services sicherstellt. Ein denkbares Cloud-Einstiegsszenario sieht vor, dass in einzelnen Unternehmensfilialen die alte TK-Anlage gänzlich durch die Nutzung von UC as a Service ersetzt wird. In dem Fall übernimmt ein UC-Spezialist auch die Integration von UC as a Service in eine herkömmliche TK-Infrastruktur, die noch in der Unternehmenszentrale des Kunden genutzt wird. Das Unternehmen oder eine Filiale sollte dabei bereits über eine hochverfügbare lokale Netzwerkinfrastruktur verfügen.

Darüber hinaus spielt natürlich auch die Integration in die unternehmenskritischen Geschäftsprozesse eine Rolle. Oft zeigt sich, dass zumindest eine Einbindung von Microsoft Office und in anderen Szenarien auch von CRM- oder ERP-Applikationen erforderlich ist.

Fazit: Cloud Computing ist kein Allheilmittel, aber mit Unified Communication als Cloud Service lassen sich völlig neue Szenarien aufbauen, die Unternehmen sehr flexibel machen.

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