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IT-Security-Trends 2020

Trend Micro befürchtet mehr Supply-Chain-Attacken

| Autor: Sylvia Lösel

Angriffe über die Supply-Chain könnten 2020 vermehrt auftreten.
Angriffe über die Supply-Chain könnten 2020 vermehrt auftreten. (Bild: © j-mel - adobe.stock.com)

Digitale Lieferketten, verteilte Cloud-Infrastrukturen, immer mehr mobile Mitarbeiter: All dies sind Faktoren, die IT-Security-Verantwortliche auch im kommenden Jahr vor große Herausforderungen stellen werden. Mit welchen Gefahren sie es zu tun bekommen könnten, beschreibt Trend Micro.

Der Fachkräftemangel und die zunehmende Vernetzung sorgen dafür, dass es in der IT-Security-Branche nicht langweilig wird. Angesichts dieser Herausforderungen setzt Trend Micro unter anderem auf Tools, die helfen, sicherheitskritische Ereignisse herauszufiltern und zu bewerten. Neue Wege sind deshalb auch bei den Vertriebsstrukturen vonnöten, erläutert Hannes Steiner, Senior Director Sales Germany bei Trend Micro. Denn für eine „Security by Design“ gelte es, individuelle Lösungen zu finden, zu beraten und so neue Geschäftsmodelle zu schaffen.

„Die Art und Weise, wie Unternehmen IT einsetzen, ändert sich stetig. Kaum ein Produkt oder Service wird heute noch ohne intelligente Anbindung entwickelt. Dadurch entstehen zahlreiche neue Möglichkeiten – leider auch auf der ‚dunklen Seite‘. Cyberkriminelle und politisch motivierte Akteure loten beständig neue Techniken aus, um ihre Ziele zu erreichen“, erklärt Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro. „Einen Vorgeschmack auf diese Methoden haben wir bereits 2019 erlebt: Unternehmen und nicht mehr Konsumenten wurden zum bevorzugten Ziel von Cyberangriffen. Zu den erfolgreichsten Attacken zählten dabei sogenannte ‚Supply-Chain-Angriffe‘, von denen zu erwarten ist, dass sie 2020 weiter ausgebaut werden. Wir rechnen zudem damit, dass kriminelle Akteure hierfür kreative Methoden verwenden werden, beispielsweise das Eindringen über weniger geschützte Wege wie Home-Office-Arbeitsplätze.“

Um diese Herausforderungen bestmöglich zu bewältigen, gibt Trend Micro folgende Empfehlungen für Unternehmen:

  • Durchsetzen der Einhaltung von Sorgfaltspflichten („Due Diligence“) durch Cloud-Anbieter und andere Service-Provider
  • Durchführung regelmäßiger Schwachstellen- und Risiko-Assessments von Drittanbietern
  • Investitionen in neue Security-Tools zum Scannen nach Schwachstellen und Malware in Drittanbieter-Komponenten
  • Nutzung von Tools für Cloud Security Posture Management (CSPM) zur Minimierung von Risiken durch Fehlkonfigurationen
  • Überarbeitung der Security-Policies für Mitarbeiter in Home-Offices und anderen Remote-Arbeitsplätzen.

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