Security und Datacenter vereint TIM will mit dem sicheren hybriden Datacenter wachsen

Von Mihriban Dincel 3 min Lesedauer

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Im Rahmen des diesjährigen TIM Forums in Wiesbaden, gaben der CEO Tim Henneveld und der COO Jörg Eilenstein im Gespräch einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen des Distributors.

Tim Henneveld, CEO (li.) und Jörg Eilenstein, COO bei TIM(Bild:  TIM)
Tim Henneveld, CEO (li.) und Jörg Eilenstein, COO bei TIM
(Bild: TIM)

Dong! Ertönt es in der Kurhauskolonnade in Wiesbaden. Das ist der Gong, der die rund 150 Anwesenden des TIM Forums auf die bevorstehenden Herstellervorträge aufmerksam machen soll. Gerade noch tauschten sich Partner, Hersteller und TIM-Mitarbeiter aus. Nun bewegen sie sich in Richtung Saal. Dort erwarten sie unter anderem Themen wie Datamanagement, Cloud, AI, Backup und Security präsentiert von Anbietern wie Cohesity, Commvault, Dell, ExaGrid, Lenovo, NetApp, Plusserver, Prolion, Proofpoint, Pure Storage, Quantum, Sophos und Veritas. Alles Herstellerpartner von TIM, mit denen der Distributor wachsen möchte.

Bestrebungen und Herausforderungen

Kontinuierliches Wachstum: Das ist das Ziel des Distributors. „Wir werden in den nächsten Jahren – wie in der Vergangenheit auch – weiter kontinuierlich wachsen“, ist der TIM-CEO Tim Henneveld überzeugt. Denn die Themenbereiche, die der Distributor aus Wiesbaden bedient, sind gefragt. Die Herausforderung dabei: Die Qualität halten. Daran hat Henneveld aber keinen Zweifel. Denn man arbeite stetig dran, die gewohnte Qualität von TIM auch bei Wachstum weiter zu verbessern.

Eine weitere Herausforderung ist der Fachkräftemangel – bei TIM aber kein beherrschendes Thema. „Wir bilden selbst stark aus und geben jedem die Chance, in seiner Rolle eigenverantwortlich zu arbeiten und gute Ideen umsetzen“, erläutert der TIM-Chef. Daraus folgt, dass der Nachwuchs im Unternehmen heranwächst und es wenig Gründe gibt, dieses zu verlassen. Dass sich der Distributor mit diesem Thema auseinandersetzt, zeigt auch die aktuelle Anzahl der Auszubildenden bei TIM. Derzeit seien es über 30, verrät Jörg Eilenstein, COO bei TIM.

Security und Datacenter vereint

Security ist ein bei den Vorträgen mehrmals aufgegriffenes Thema. In diesem Geschäftsbereich läuft es laut Henneveld aktuell gut. „Wir werden in diesem Markt zunehmend wahrgenommen“, so der CEO. Dass die Themen Datacenter und Security weiter zusammenwachsen, kommt dem Distributor zugute. „Vor allem, auch weil wir in der Lage sind, die beiden Welten Datacenter und Security zu verbinden“, begründet Henneveld. Der Distributor führt Kompetenzen im Datacenter und in der Security zusammen.

Auch Eilenstein sieht in der Kombination dieser beiden Themenfelder einen Marktvorteil. „Wenn man in der Zeit zurückschaut, gab es in der Distribution diejenigen, die sich auf Lösungen im Bereich Infrastruktur und diejenigen, die sich auf Security fokussiert haben. Als TIM gehen wir hier einen Schritt weiter, weil wir beide Welten verbinden“, fasst Eilenstein zusammen. Man betrachte das Beispiel einer Ransomware-Attacke: Wenn es zum Ernstfall kommt und Unternehmen sich mit verschlüsselten Daten und Erpressung konfrontiert sehen, stellt sich die Frage, wie komme ich wieder an meine Daten? „Und hier sind wir im Gegensatz zu reinen Security-Distributoren stark im Vorteil, weil wir seit jeher auf den Bereich Backup und Data Management und heute auch auf Cyber-Recovery-Lösungen spezialisiert sind“, sagt der COO.

Hybride Szenarien und Nachfrage nach Backup-Lösungen

Genau in diesem Bereich zeichnet sich auch ein Trend ab. „Wenn wir die letzten 18 Monate betrachten, rücken aufgrund von vermehrten Ransomware-Angriffen Backup und Recovery wieder in den Fokus und es gibt hier eine höhere Nachfrage als früher“, resümiert Eilenstein. Und das sowohl bei etablierten wie auch bei neuen Herstellern. Daher geht Eilenstein davon aus, dass der Security-Bereich bei TIM die nächsten Jahre sukzessive weiter ausgebaut wird. „Neben der Nachfrage nach Produkten, besteht eine Nachfrage nach Erklärungen“, verdeutlicht zudem Henneveld. Immer mehr Themenfelder, neue Anwendungen, Applikationen aber auch Sicherheitsvorfälle machen den Storage- und Security-Bereich komplex. Partner müssen fit gemacht werden. „Um diese Komplexität greifbarer zu machen, bilden wir aus, sodass die Partner in der Lage sind, diese Themen möglichst schnell in den Projekten anzuwenden“, erläutert Henneveld eine Besonderheit des Distributors.

Wichtig ist zudem die Sicherung hybrider Szenarien. Denn auch wenn aktuell dem CEO zufolge der Hauptteil des TIM-Geschäfts noch über das klassische On-Premises-Datacenter laufe, sei dieses doch zunehmend hybrid. „Deshalb sprechen wir vom hybriden sicheren Datacenter“, erklärt Henneveld. Ebenso sieht Eilenstein in Zukunft vermehrt hybride Formen. Er ist überzeugt: „Auch künftig wird es nicht nur einen Lösungsansatz geben und es wird auf hybride Systeme hinauslaufen.“

TIM Forum 2023
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