SMB-Partner honorieren die Bemühungen des Broadline-Distributors und kommen zurück

Tech Data Forum 2009 zeigt Muskeln

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SMB-Klammer Azlan

Ob Broadline- oder TK-Geschäft: Neben der Design-Software-Division hält die Tech-Data-Gruppe mit Azlan einen starken Trumpf in der Faust. Denn jeder SMB-Partner, der sein Geschäft in Richtung der Wachstumsbereiche Unified Communication and Collaboration (UCC), Virtualisierung oder Infrastruktur insgesamt entwickeln möchte, findet hier übergangslos eine Anlaufstelle. Das Netzwerk zwischen Tech Datas Broadline-Distribution und der Value-Add-Tochter Azlan ist vergleichsweise eng geknüpft.

Ähnlich ist dies beim Wettbewrber Actebis möglich – doch hier fehlen die Verträge mit den Marktführern VMware und Cisco. Das muss kein Manko sein, fußen doch gerade viele mittelständischen Virtualisierungs-Projekte auf OEM-Hardware-Basis mit integriertem Hypervisor.

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TK-Händler, die als typische „Wechselkäufer“ bei Brightstar eine Bleibe finden wollen, können ebenfalls auf dem nahe liegenden Weg über Azlan in höherwertige Infrastruktur-Themen hineinwachsen – beispielsweise über die Integration von Blackberry-Endgeräten in die IT-Infrastruktur, oder die Einbindung mobiler Endgeräte in virtualisierte Umgebungen.

Dass IT-Großprojekte seit Jahresbeginn branchenübergreifend verschoben werden, das spüre man bei Azlan zwar selbstverständlich auch. „Umsatz- und ertragsseitig hat sich das dennoch nicht ausgewirkt, weil wir gerade im Bereich Virtualisierung sehr viel mehr mittelständische Projekte umsetzten konnten, und hier weiterhin mit einem zweistelligen Zuwachs rechnen“, erklärte Azlan-Chef Marc Müller. Bezahlt gemacht habe sich außerdem im Unified-Communications-Umfeld der rechtzeitige Start mit Avaya im Herbst vergangenen Jahres. „UCC ist über die SMB-Partner in der Breite des Marktes angekommen und läuft stabil weiter“, so das Fazit Müllers.

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