Mit Beratung und Services vorbereitet TD Synnex: Das Geschäft mit der Cloud wächst

Von Mihriban Dincel 3 min Lesedauer

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Hat das altbewährte, eigene Rechenzentrum bald ausgedient? Das Geschäft mit der Cloud wächst. Diese Entwicklung zeichnet sich auch beim Münchener Distributor TD Synnex ab. Mit verschiedenen Leistungen ist der Broadliner wohl schon auf diese Veränderung vorbereitet.

Um die Vorteile der Cloud optimal nutzen zu können, sei es laut Stefan Bichler, Director Security, Cloud & Software bei TD Synnex Deutschland, wichtig, eine Datenbank cloudready zu migrieren und optimieren. (Bild:  apinan - stock.adobe.com)
Um die Vorteile der Cloud optimal nutzen zu können, sei es laut Stefan Bichler, Director Security, Cloud & Software bei TD Synnex Deutschland, wichtig, eine Datenbank cloudready zu migrieren und optimieren.
(Bild: apinan - stock.adobe.com)

Flexibilität, Nachhaltigkeit, Schnelligkeit, unendliche Ressourcen, Kostenersparnis – Die Cloud hat einiges zu bieten. Um diese Vorteile für ihre Endkunden zu nutzen, brauchen Systemhäuser oft Unterstützung. Genau diesem Thema widmet sich ein wachsendes Team des Münchner Broadliners TD Synnex. Seine Hauptaufgabe: „Komplexe Cloud-Angebote so aufbereiten, dass der Channel sie einfacher umsetzen kann“, erklärt Stefan Bichler, Director Security, Cloud & Software bei TD Synnex Deutschland.

Der Broadliner arbeitet unter anderem mit AWS, Microsoft Azure, IBM Cloud und seit etwa einem Jahr mit Google Cloud. Damit ist er der einzige Distributor in Deutschland, der Verträge mit allen drei Hyperscalern hat. Das Geschäft mit Google laufe gut. Vor allem bei Startups sei der Anbieter beliebt. „Was Google macht, hat viel Potenzial“, sagt Bichler. Der Google Workspace sei ein gutes Office-Produkt – schlank, schnell und weniger angreifbar.

Cloudready migrieren

Wann migriert ein Unternehmen am besten wohin? Hier setzt die Beratungsleistung des Distributors ein. Denn für einen erfolgreichen Cloud-Umzug wird umfassende Kompetenz benötigt. Und nicht nur die Cloud-Infrastruktur ist entscheidend. „Eine Datenbank cloudready zu migrieren und zu optimieren: Das bringt Performance und Einsparungen“, erklärt Bichler.

Nur Lift and Shift von On-Premises in die Cloud sei dagegen oft mit Problemen verbunden. Bei solchen komplexen Technologiefragen unterstützt TD Synnex die Partner. Beratung, Lösungsentwicklung, Implementierung, Support im Betrieb sowie Value Added Services – all das biete der Distributor. Auch mit Trainings und Managed Services kann er dienen. Wo in hybriden Szenarien Software und Hardware zusammengeführt werden, da sei man als Komplettanbieter zudem besonders stark.

Stefan Bichler, Director Security, Cloud & Software bei TD Synnex Deutschland.(Bild:  TD Synnex)
Stefan Bichler, Director Security, Cloud & Software bei TD Synnex Deutschland.
(Bild: TD Synnex)

Cloud mit Mehrwert

„Die Beratungsleistung, Migrationsdienstleistung, unser Cloud Marktplatz. Das sind alles Bausteine, die einen großen Mehrwert bieten.“ Um diesen weiter zu verbessern, nimmt der Distributor einen Plattformwechsel vor. „Von unserer klassischen Plattform StreamOne Enterprise Solution geht es auf eine neue mit unseren Hyperscalern.“ Auf der neuen Plattform, die den Namen Stream One Ion trägt, haben Partner, deren Kunden mehrere Hyperscaler nutzen, einen Überblick über die gesamte Consumption.

Auch herstellerübergreifende Lösungen sind ein großer Fokus von TD Synnex. Beispielsweise können Cloud-Instanzen mit Software-Produkten von Drittanbietern kombiniert werden, wie etwa für Data Management oder Security. Für deren Integration braucht es seitens des Distributors daher sowohl Cloud- als auch Storage-, Backup- und Security-Kompetenzen, die TD Synnex besitze.

Noch Luft nach oben

100 Prozent Cloud? Das nutzen bisher nur wenige Unternehmen. Denn nicht jeder Workload eignet sich für die pure Cloud. Oft entscheiden sich Kunden für ein hybrides Szenario. In diesem Fall wird die Grundlast On-Premises betrieben und zu Spitzenzeiten wird Kapazität in der Cloud hochgefahren, wenn beispielsweise mehr Rechen- oder Speicherressourcen benötigt werden. Dabei setzten einige, meist eher große Unternehmen auf verschiedene Clouds, um je nach Workload die spezifischen Stärken der Anbieter optimal zu nutzen.

Bei Systemhäusern vergrößere sich oft mit einem Generationswechsel das Interesse für die Cloud, beobachtet Bichler. Allerdings werde das breite Portfolio an Services, das die Hyperscaler anbieten, im Channel bislang noch kaum abgerufen. Der größte Umsatz werde immer noch mit Cloud-Speicher erwirtschaftet. „Dieser Zug fährt noch lange nicht unter Volldampf“, schlussfolgert der Manager. Aktuell entspreche bei TD Synnex Deutschland der Anteil des Geschäfts, der mit Cloud erzielt werde, noch nicht dem, was möglich ist. Aber es wachse stark.

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