Huawei eKit Submarke für den KMU-Markt

Von Alexander Siegert 2 min Lesedauer

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Huawei entnimmt Elemente aus dem eigenen Enterprise-Portfolio und stellt sie unter der Marke „Huawei eKit“ vor. Die Produktpalette soll sich vornehmlich an KMUs richten und durch die Distributoren Acondistec, Also und Komsa in Deutschland vertrieben werden.

eKit von Huawei soll den bisher vernachlässigten KMU-Markt erschließen.(Bild:  Bipul Kumar - stock.adobe.com)
eKit von Huawei soll den bisher vernachlässigten KMU-Markt erschließen.
(Bild: Bipul Kumar - stock.adobe.com)

Bisher hat Huawei in der Distribution seine Business-Lösungen kleinen und mittelständischen Unternehmen vorenthalten. Bei der Produktpräsentation in München wurde nun eine eigens dafür ins Leben gerufene Brand präsentiert, die sich dieser Aufgabe annehmen soll. Das Produktportfolio der Marke mit dem Namen eKit soll bis zum Ende des Jahres auf bis zu 50 Produkte anwachsen. Huawei hat über 30 typische Szenarien für den Markt zusammengestellt und einige davon auf der Veranstaltung vorgeführt. Vor allem für kleinere Büros, Hotels, Gastronomie, den Einzelhandel, aber auch für den Bildungsbereich soll das Portfolio geeignet sein. Die neue Produktreihe soll Lösungen für intelligente Zusammenarbeit, kabelgebundene und drahtlose Netzwerke, IP+ optische Zugangsnetze, Speicher und IT-Plattformen bieten.

6 Mal einfach und ein Koffer

Die neue Marke soll kein Konkurrenzprodukt zum bestehenden Enterprise-Portfolio des Unternehmens sein, sondern eine neue Zielgruppe in den Blick nehmen: „Huawei unterstreicht mit diesem Schritt sein Engagement im deutschen Markt, in dem traditionell die kleinen und insbesondere mittleren Unternehmen das Rückgrat der Wirtschaft bilden. Wir können und werden hier einen echten Mehrwert bieten, mit Produkten, die die Digitalisierung noch einmal maßgeblich voranbringen“, erklärt Huawei-CEO Tommy Zhou.

Das eKit passt in einen einzigen Koffer.(Bild:  Vogel IT-Medien)
Das eKit passt in einen einzigen Koffer.
(Bild: Vogel IT-Medien)

Einfachheit steht ganz im Mittelpunkt des neuen Portfolios. Es soll einfach zu kaufen und verkaufen (Easy to busy &Sell), einfach zu installieren und zu warten (Easy to Install & Maintain) sowie einfach zu erlernen und zu nutzen (Easy to Learn & Use) sein. Die auf der Veranstaltung in München vorgestellte Palette umfasst verschiedene Switches, Multi-Service Gateways, Router und Accespoints. Gezeigt wurden unter anderem die eKitEngine S110-, S310- und S380 Serien, L2+- und L3-Switches, die einen vollständigen 10GE-Uplink und Perpetual PoE unterstützen. Die Acces Points von eKit können wahlweise an Wand oder Decke montiert werden. Mit diesen Lösungen sollen beispielsweise die Bedürfnisse von Anwaltskanzleien, kleineren Hotels oder die des Einzelhandels ausreichend abgedeckt werden können. Auch Szenarien im Bildungsbereich seien denkbar, denn eKit soll sich vor allem mit den Ideahub Boards ergänzen, um als kollaboratives Tool im Klassenzimmer oder Seminarraum zu fungieren.

Verwaltet werden sollen die neuen Produkte der Submarke über die eigene eKit App. Die App ist als eine digitale Distributionssplattform gedacht, die Marketing, Transaktionen, Service, Unterstützung und Partnerbetrieb für zahlreiche Vertriebspartner auf Unternehmensebene im Markt integriert.

Distributoren bleiben an Board

Mit Acondistec, Also und Komsa erhält sich Huawei Distributionspartner, die auch schon der Vergangenheit schwierige Wege mitgegangen sind. Auf der Präsentation wurden sie dafür jeweils mit einem Award ausgezeichnet und sind somit die einzigen Gold Distribution Partner in Deutschland. Elite Distributoren gibt es im Moment noch nicht.

Acondistec, Also und Komsa wurden beim eKit-Launch als Gold-Distributoren ausgezeichnet.(Bild:  huawei)
Acondistec, Also und Komsa wurden beim eKit-Launch als Gold-Distributoren ausgezeichnet.
(Bild: huawei)

Alle Distributionspartner ließen durchblicken, dass zwar noch nicht alles perfekt für eKit aufgesetzt sei, begrüßten aber den Schritt von Huawei sich dem KMU-Markt anzunehmen und das Portfolio nach unten abzurunden. Neben der Vermarktung über die App, soll der eKit-Koffer in den kommenden Monaten mit den Distributionspartnern auf Roadshows in mehreren Städten auf Reisen gehen um die Marke vorzustellen und neue Partner zu gewinnen.

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