Effizientere Kanzlei-Prozesse über Online-Portal

Steuerberater gehen in die Cloud

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Interview: „Wir sind für Kooperationen offen“

ITB: Steuerberater gelten gemeinhin als konservativ. Sind Cloud-Anwendungen bei dieser Klientel schon angekommen?

Ralf Gärtner: Definitiv ja. Seit der Freischaltung unseres Cloud-Angebots im Oktober haben sich mehr als 2.000 unserer über 6.000 Steuerberater-Kunden im Addison-Portal registriert. Das hat unsere Erwartungen übertroffen. Wie stellen eine hohe Bereitschaft fest, dass Steuerberater die vielen Vorteile von Cloud-Diensten nutzen.

ITB: Liegt das an den verlockenden Senkungen der Prozesskosten, die Sie in Aussicht stellen?

Gärtner: Das Potenzial für Kostensenkungen ist enorm, aber nicht das einzig ausschlaggebende Kriterium, warum sich Steuerberater für unsere Cloud-Lösung entscheiden. Unsere Kunden profitieren von der erhöhten Schnelligkeit und der Reduzierung ihres Aufwands. Die Kommunikation und der Datenaustauch mit Mandanten, deren Angestellten und auch mit Behörden können in der Cloud jetzt schon wesentlich beschleunigt werden. Mit jedem neuen Meldeverfahren steigt die Effizienz weiter - denken Sie nur an den Datenaustausch mit den Finanzämtern im Zuge der elektronischen Steuerkarte. Unsere Cloud-Lösung ist jetzt schon eine sichere und komfortable Datendrehscheibe zu Sozialversicherungsträgern. Schnittstellen zu weiteren Behörden, die künftig auf den elektronischen Meldeweg umstellen, werden wir natürlich integrieren.

ITB: Wer nimmt die Mandanten ihrer Steuerberater mit in die Cloud?

Gärtner:Wir zählen neben Steuerberatern auch mittelständische Unternehmen zu unseren Kunden. Daher werden wir auch ihnen die Vorteile unserer Cloud-Plattform demonstrieren.

ITB: Sie wollen die Funktionen künftig auch um Apps erweitern und mit Partnern zusammenarbeiten. Welche Partner eignen sich hierfür?

Gärtner: Uns geht es darum, durch die Steigerung der verfügbaren Apps zusätzliche Mehrwertangebote für unsere Kunden - Steuerberater und mittelständische Unternehmen - zu schaffen. Damit sind wir grundsätzlich für alle Kooperationen offen, die uns helfen, noch schneller die richtigen Angebote an Apps für unsere Kunden verfügbar zu machen. Das sind also Softwarehäuser, die zusätzliche Apps liefern.

ITB: Bietet die Cloud auch Chancen für Vertriebspartner oder ist das ein reines Direktgeschäft für den Addison-Vertrieb?

Gärtner:Seit Anfang dieses Jahres haben wir uns grundsätzlich für den indirekten Channel geöffnet. Wir interessieren uns insbesondere für solche Partner, die unsere Lösungen in ihr eigenes Produktportfolio einbinden und gemeinsam vermarkten wollen.

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