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Datronicsoft Spacedesk Software-Grafikkarte für Tablets als Zweitmonitore

Autor: Klaus Länger

Wer nun mit dem Notebook im Homeoffice arbeitet und keinen zusätzlichen Monitor zur Verfügung hat, der merkt schnell, dass ein kleines Notebook-Display oft nicht ausreicht. Mit der Software Spacedesk können beispielsweise Android-Tablets oder iPads als Zusatzmonitore verwendet werden.

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Mit der Softwarelösung Spacedesk kann ein Windows-Desktop via Netzwerk auf andere Geräte erweitert oder gespiegelt werden. Diese dienen dann als zusätzlicher Monitor. Als sekundäre Geräte werden Windows-Rechner, Android- oder iOS-Mobilgeräte und sogar viele HTML5-Webbrowser unterstützt.
Mit der Softwarelösung Spacedesk kann ein Windows-Desktop via Netzwerk auf andere Geräte erweitert oder gespiegelt werden. Diese dienen dann als zusätzlicher Monitor. Als sekundäre Geräte werden Windows-Rechner, Android- oder iOS-Mobilgeräte und sogar viele HTML5-Webbrowser unterstützt.
(Bild: Datronic)

Wer am PC oder mit Notebook und Docking-Station im Büro arbeitet, der hat heute mindestens einen großen Monitor zur Verfügung, oft sogar zwei. Wer nun ins Homeoffice ausweichen musste und dort nicht über ein Arbeitszimmer mit entsprechender PC-Infrastruktur oder wenigstens einen zusätzlichen Monitor verfügt, der hat nun ein Problem. Denn auf einem Notebook mit seinem verhältnismäßig kleinen Display kann man zwar unterwegs bestimmte Aufgaben gut erledigen, für tägliche Büroarbeiten mit einem permanent geöffneten Outlook und nun auch noch zusätzlichen Kollaborations-Tools fehlt schlicht die Bildschirmfläche. Mit der Software Spacedesk des Augsburger Herstellers Datronicsoft kann via Software ein Android-Tablet, ein iPad oder sogar ein weiteres Notebook als zusätzlicher Monitor dienen. Die Verbindung zwischen dem primären Windows-Notebook und den anderen Geräten erfolgt dabei über eine LAN- oder WLAN-Verbindung. TCP/IP-Tethering über USB ist ebenfalls möglich.

Virtuelle Grafikkarte

Auf dem primären Gerät, meist wohl einem Notebook, wird die Spacedesk-Treiber-Software installiert, bestehend aus einem Windows-Client und einem WDDM-Treiber. Unter Windows 10 erscheint dann ein zusätzlicher Grafikadapter, unter Windows 8.1 und 7 ein zusätzlicher Anschluss des bestehenden Grafikadapters. Der Desktop des primären Geräts kann erweitert oder gespiegelt werden, genauso wie bei herkömmlichen zusätzlichen Monitoren. Die Spacedesk-Software sendet die Bildschirminformationen komprimiert über das lokale Netzwerk an das sekundäre Gerät. Dort muss dafür die Spacedesk-Viewer-Software installiert sein. Sie ist für Windows zum Download, für iOS im Apple-App-Store und für Android in Google Play oder in Amazons App-Store verfügbar. Zusätzlich kann ein HTML5-Browser als Viewer dienen. Lediglich Firefox wird hier derzeit nicht unterstützt.

Spacedesk ist derzeit noch im Beta-Stadium und darf sowohl privat, als auch in der Firma gratis verwendet werden. Eine separate Business-Lizenz ist nur für große Volumina, der Weiterverkauf der Software, das Branding oder die Integration in eigene Produkte notwendig.

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