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Alle Risiken bedacht?
Nicht umsonst kennt jeder Administrator den Leitspruch „Never change a running System“. Auch Infoniqa hebt die Risiken hervor, die ein solcher Wechsel mit sich bringen kann. Eine Software wie Loga/400 oder Topas einzuführen, sei demnach immer mit personellem Aufwand verbunden. Selbst wenn die Datenübernahme kostenlos sei, müsse die Lösung organisatorisch eingerichtet und entsprechend parametriert oder customized werden. Das gehe in der Regel nicht ohne externe Unterstützung. Hinzu komme weiterer interner Aufwand. Wie hoch dieser Aufwand insgesamt ist, lässt sich nur schwer schätzen, konstatiert das Unternehmen gegenüber IT-BUSINESS. Sicherlich seien es jedoch einige Manntage, so dass in jedem Falle mit einigen tausend Euro zu rechnen sei.
Außerdem führt Infoniqa technische Probleme an, die eine getrennte Stammdatenhaltung mit sich bringen könne.
Eine Frage des Standpunktes
Letztlich liegt es am Kunden, eine Entscheidung zu treffen. Die Resonanz auf das Angebot ist je nach Perspektive gut oder schlecht.
Seitens Infoniqa heißt es: „Bislang bewegt sich die Zahl der Kündigungen trotz des finanziellen Entgegenkommens von SoftM im niedrigen einstelligen Bereich. Ein Grund dafür ist offensichtlich auch die perfekt funktionierende und enge Integration von DKS und Loga/400, die bei anderen Produkten nicht in dieser Form gegeben ist.“
Von SoftM kommt hingegen folgendes Statement: „Das Personalsoftware-Angebot, das wir Anfang Juli unseren DKS-Bestandskunden unterbreitet haben, trifft auf große Resonanz. Einige Kunden haben sich bereits für die Lösung entschieden, und wir verzeichnen große Nachfrage nach detaillierten Programmpräsentationen.“
Steigt der Konkurrenzdruck werden erfahrungsgemäß auch die Migrationsangebote agressiver. Welche Erfahrungen haben Sie zu diesem Thema gemacht? Halten die Angebote, was sie versprechen, oder wäre die Devise „Never change a running System“ besser gewesen? Hier kommen Sie zum IT-BUSINESS-Forum.
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