Mittelständler suchen wandlungsfähige Unternehmenssoftware

So gelingt die Wahl des richtigen ERP- und CRM-Systems

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Dieter Große-Kreul, Geschäftsführer bei Agresso

Dieter Große-Kreul, Geschäftsführer Agresso (Archiv: Vogel Business Media)

»Heute werden etwa 80 Prozent der IT-Budgets für Betriebskosten ausgegeben, nur 20 Prozent für Innovation. Die wirtschaftlichen Turbulenzen werden das Szenario verschärfen. Unternehmen brauchen deshalb anpassungsfähige ERP. Kosten-Nutzen-Betrachtungen stehen im Vordergrund. Die Senkung der Kosten, Reaktionsgeschwindigkeit und ROI sind ausschlaggebend. So wird der Wandel unserer Wirtschaft zum Wettbewerbsvorteil.«

Über Agresso:

Die Agresso GmbH wurde im Jahr 1980 gegründet und ist eine 100-prozentige Tochter des niederländischen Konzerns Unit 4 Agresso. Das Unternehmen hat sich auf kommerzielle Dienstleister und den öffentlichen Sektor spezialisiert. Kernprodukt ist Agresso Business World, das bei 2.600 Kunden in über 100 Ländern im Einsatz ist. Die Muttergesellschaft Unit 4 Agresso ist an der holländischen Börse notiert und hat insgesamt 3.500 Mitarbeiter in 21 Ländern.

Dieter Roskoni, Director Marketing Central Europe bei Lawson

Dieter Roskoni, Director Marketing Central Europe (Archiv: Vogel Business Media)

»Der Mittelstand sucht nach integrierten ERP/CRM-Produkten, die schnell und einfach zu implementieren, zu bedienen und zu warten sind. MS-Office-Funktionen und Bedienelemente werden zunehmend in die ERP-Systeme eingebunden, und Analysemodule werden von der retrospektiven Monatsendesicht mehr in die alltägliche Entscheidungsfindung wandern. 2009 wird ERP die Entscheidungsfindungsunterstützung ins Visier nehmen.«

Über Lawson:

2006 schlossen sich Lawson Software und Intentia zur neuen Lawson Software zusammen. Das Unternehmen liefert Software- und Implementierungsdienstleistungen für 4.000 Kunden in der Produktions-, Vertriebs- und Dienstleistungsbranche. Lösungen: Financials, Human Capital Management, Supply Chain Management, Business Intelligence, Asset Management in Verbindung mit branchenspezifischer ERP-Software soll Prozesse rationalisieren Unternehmensleistung verbessern.

Andreas Naunin, Mitglied der Geschäftsleitung, Unternehmensbereich Mittelstand bei SAP

Andreas Naunin, Mitglied der SAP-Geschäftsleitung, Unternehmensbereich Mittelstand (Archiv: Vogel Business Media)

»Ich bin überzeugt, dass das Interesse an integrierten ERP-Lösungen, die von Anfang an eine klare Kostenschätzung und möglichst kurze Einführungszeiten erlauben, auch im nächsten Jahr ungebrochen sein wird. Weiterhin sind betriebswirtschaftliche Software-Lösungen gefragt, die die Geschwindigkeit und Qualität von Kernprozessen steigern. Dazu zählen beispielsweise CAD-Anbindungen, Planungstools und CRM-Lösungen.«

Über SAP:

Seit über 36 Jahren agiert SAP im Markt und stellt als drittgrößter unabhängiger Software-Lieferant der Welt Unternehmenssoftware her. Inzwischen setzen mehr als 82.000 Kunden Lösungen von SAP ein. Mit Niederlassungen in mehr als 50 Ländern erzielte SAP im Geschäftsjahr 2008 einen vorläufigen Umsatz von 11,7 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt 51.500 Mitarbeiter weltweit. SAP hat eine eigene Hochschule und mit dem »SAP-Berater« ein eigenes Berufsbild.

Ralf Gärtner, Vorstandsmitglied bei SoftM

Ralf Gärtner, Vorstandsmitglied von SoftM (Archiv: Vogel Business Media)

»Ein wichtiger Trend im ERP-Bereich wird 2009 sicherlich »On-Demand« sein. Von Analysten schon seit Jahren als eines der Topthemen unter verschiedenen Hype-Namen – zuletzt »Cloud Computing« – hoch gehandelt, dringt es jetzt in die reale Welt der Unternehmens-IT vor. Auch und gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten können sich diese neuen Betreibermodelle mit ihren niedrigen Anfangsinvestitionen als zugkräftig erweisen.«

Über SoftM

Seit 1973 entwickelt SoftM Standard-Software für den Mittelstand. Heute zählen über 4.200 Unternehmen zum Kundenkreis. Die SoftM-Software wird von Partnerunternehmen an die Unternehmensprozesse der Kunden angepasst. Die Zentrale und das Entwicklungszentrum haben ihren Sitz in München. Das Unternehmen ist mit weiteren Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Polen und Tschechien vertreten.

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