Automatisierte Workflows Sailpoint kombiniert Identity Security mit No Code

Autor: Melanie Staudacher

Mit der Automatisierung von Workflows rund um das Identitätsmanagement will Sailpoint Fachkräfte entlasten und gleichzeitig die Identität in den Fokus der Sicherheitsstrategie rücken. Dafür setzt der Hersteller die No-Code-Technologie ein.

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Mithilfe von No Code können Sailpoint-Kunden Workflows für das Identitätsmanagement einfach erstellen und automatisieren.
Mithilfe von No Code können Sailpoint-Kunden Workflows für das Identitätsmanagement einfach erstellen und automatisieren.
(Bild: Pixels Hunter - stock.adobe.com)

Auf der virtuellen Konferenz „Navigate 2021: Confidence Redefined“ von Sailpoint drehte sich alles um das Identity and Access Management (IAM): von der Cloud Governance über Zero Trust bis hin zu SaaS-Managementstrategien. Darüber hinaus stellte der Hersteller die neue Lösung Sailpoint Workflows vor.

Mit der Lösung können Unternehmen über die SaaS-Plattform von Sailpoint Workflows für das Identitätsmanagement erstellen und verwalten. Das Besondere ist, dass Administratoren die Sicherheitsaufgaben automatisieren können, ohne Programmierkenntnisse zu benötigen, da Workflows ein No-Code-Tool ist.

Um Workflows zu erstellen, nutzen die Anwender eine Drag-and-Drop-Oberfläche. Damit können sie zum Beispiel neue Mitarbeiteridentitäten automatisiert einpflegen oder automatisch alle verknüpften Konten deaktivieren, sobald ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt.

Was ist Low Code?

Laut dem amerikanischen Marktforschungsinstitut Gartner werden bis 2023 über 50 Prozent der mittleren und großen Unternehmen eine Low-Code-Anwendungsplattform (LCAP) eingeführt haben. Die Gründe dafür liegen vor allem im anhaltenden Fachkräftemangel. Denn mithilfe einer LCAP werden Funktionen für die Entwicklung bereitgestellt, die kleinere und weniger spezialisierte Entwicklerteams erfordern und gleichzeitig die Produktivität steigern.

Gartner definiert eine LCAP als „ein Produkt oder eine Produktsuite, die Entwicklungs-, Bereitstellungs- und Ausführungsfunktionen für Benutzererfahrung, Geschäftsprozesse, Geschäftslogik und Daten bietet.“ Mit einer solchen Plattform können Unternehmen Anwendungen entwickeln, bereitstellen, ausführen und verwalten. Dafür werden abstrakte Programmiermodelle und -sprachen in einzelne Bausteine mit wenig Code-Zeilen umgewandelt, die vom Anwender individuell eingesetzt und in bestehende Systeme integriert werden können. Experten sprechen davon, dass die Entwicklung damit bis zu zehn Mal schneller funktioniert.

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 Melanie Staudacher

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Volontärin, Vogel IT-Medien GmbH