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Good-Morning-Editorial vom 01.08.2017 Rote Karte für Hausfairwaltungen

Autor: Wilfried Platten

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„Hausfairwaltung“ bekommt die Rote Karte, da im Internet das Unternehmen mit diesem Namen wohl niemand finden würde.
„Hausfairwaltung“ bekommt die Rote Karte, da im Internet das Unternehmen mit diesem Namen wohl niemand finden würde.
(Bild: by-studio/ stock.adobe.com)

Gestern morgen bin ich in der Straße, die ich fast täglich zweimal nutze, an den Büros einer just eröffneten Hausverwaltung vorbeigefahren. Und da ich häufig hilflos gegenüber meinen eigenen wilden Assoziationsketten bin, fiel mir spontan ein, dass dafür der Begriff „Hausfairwaltung“ ganz witzig wäre. Sicher kein kreativer Geistesblitz eines Marketing-Genies, schon klar. Aber der anschließende Gedanke ist da schon ernster: Wer würde mich unter dieser Bezeichnung schon finden? Niemand! Denn niemand sucht danach. Und deshalb wäre eine „Hausfairwaltung“ schnell pleite.

Unter diesem Aspekt ist Google, beziehungsweise generell jede Suchmaschine wie etwa das von mir genutzte IXquick, Kreativitätsbremse und Konformitätsbeschleuniger in einem. Andererseits bewahrt es mich davor, mich mit spinnerten Einfällen unsterblich zu blamieren, beziehungsweise zu ruinieren. Und wenn mir mal die Ideen ausgehen, habe ich immer einen Schwarzen Peter in der Hinterhand, den ich dafür verantwortlich machen kann. Ist ja nicht das Einzige, was in vorauseilendem Gehorsam gegenüber Google passiert. Klasse, oder?

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Über den Autor

 Wilfried Platten

Wilfried Platten

Chefredakteur, IT-BUSINESS