Mehrwert für die Partner Rimian bietet mit Lifeblood ganzheitliches Cyberrisiko-Management

Von Ira Zahorsky 3 min Lesedauer

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Die Softwarelösung Lifeblood des Füssener Anbieters Rimian hat sich in den vergangenen drei Jahren vom reinen Cyberrisikobewerter zum Enterprise Security Management System weiterentwickelt. Transparenz und Einfachheit stehen dabei für CEO Martin Braun im Fokus.

Die Software Lifeblood von Rimian bietet ein ganzheitliches Cyberrisiko-Management.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Die Software Lifeblood von Rimian bietet ein ganzheitliches Cyberrisiko-Management.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Rimian hat in den vergangenen drei Jahren nicht nur einen neuen Standort in Wien eröffnet, sondern vor allem die Software Lifeblood umfangreich weiterentwickelt. CEO Martin Braun ist stolz: „Die Lösung ist erwachsen geworden!“ Braun hat mit Lifeblood einen eigenen Cyberrisiko-Management-Ansatz entwickelt. „Unser USP ist: Wir sammeln die Daten aus allen Systemen des Kunden, ‚verheiraten‘ sie mit Lifeblood, korrelieren sie und stellen die für das Management wichtigen Informationen auf Geschäftsprozess- und Wertschöpfungsebene dar. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass die Daten in dem Fachbereich gepflegt werden, in dem sie anfallen. Dann können wir davon ausgehen, dass sie aktuell sind“, betont der CEO.

Martin Braun ist CEO bei Rimian.(Bild:  Rimian / Tobias Hertle)
Martin Braun ist CEO bei Rimian.
(Bild: Rimian / Tobias Hertle)

Ausgebaut wurde unter anderem der Compliance-Bereich der Lösung. In das Cockpit von Lifeblood sind nun zahlreiche Regularien wie DORA, WIBA, ISO 27001 und NIS2 eingebunden, sodass die Lösung branchenunabhängig eingesetzt werden kann. Das sei auch bei Audits und Zertifizierungen hilfreich, betont Braun. Gerade im Hinblick auf NIS2 kann man nun über das Cockpit einsehen, ob die Mitarbeitenden alle nötigen Schulungen abgeschlossen haben. Auch die Bewertung der Sicherheitslage einzelner Standorte des Kundenunternehmens ist jetzt möglich, ebenso wie die Einbindung von Lieferanten, wenn diese ebenfalls Lifeblood einsetzen.

Lieferkettensicherheit

Letzteres ist Teil des immer brisanter werdenden Themas Lieferkettensicherheit, dem sich Rimian ebenfalls angenommen hat. Lifeblood greift über Schnittstellen direkt auf die Produkt­daten aus dem ERP-­System des Kunden zu. Die Produkte werden anschließend den Produktionsprozessen zugeordnet, die gleichzeitig auf ihre Sicherheit überprüft werden. Über Technologiepartner erhält Lifeblood auch die Daten der OT-Assets, um Produktionsprozesse zu überwachen. „Nur wenn wir diese Daten haben, können wir die Lieferkettensicherheit ordentlich bewerten“, verdeutlicht Braun. Auch Liefervereinbarungen können hier hinterlegt werden.

Wir nehmen die Komplexität aus den Unternehmen, indem wir die Fachbereiche mit der IT verknüpfen und die Auswirkungen transparent darstellen.

Martin Braun, CEO bei Rimian

Sind die Verknüpfungen innerhalb eines Unternehmens noch nicht angelegt, können sie über den „Beziehungsmanager“ mit wenigen Klicks vom Standort bis zum IT-Asset erstellt werden. „Wir nehmen die Komplexität aus den Unternehmen, indem wir die Fachbereiche mit der IT verknüpfen und die Auswirkungen transparent darstellen“, erläutert der Manager.

Neu in Lifeblood integriert ist ein Modul für Notfallmanagement. Dadurch, dass die Software auf die Strukturdaten des Unternehmens zugreifen kann, sei es möglich, „auf Knopfdruck einen detaillierten Notfall- und Wiederanlaufplan in der Cloud zu erstellen“, so Braun. Das sei wichtig, weil immer mehr regulatorische Anforderungen wie NIS2, Business Continuity Management voraussetzen.

Vertrieb ausschließlich über Partner

Rimian vertreibt ausschließlich über Partner und hat in den vergangenen Jahren auch hier einiges weiterentwickelt. So gibt es nun eine Partnerakademie sowie ein vierstufiges Partnerprogramm vom Starting Partner über Pro Certified und Elite Certified Partner bis hin zum Managed Security Service Provider (MSSP). Je nach Stufe unterstützt Rimian unter anderem mit Webinaren, Workshops, Vertriebstrainings und Tools für den Produktvertrieb. Zusätzlich zum Partner-Level-Discount können weitere Rabattierungen über Projekt-Neugeschäfte erzielt werden. Auch das White-Labeling der Lösung ist möglich.

Über die Administration per Lifeblood haben die Partner Einblicke in Projekte des Kunden, können Security-Probleme vorab erkennen, der Geschäftsführung transparent darstellen und schließlich Lösungen aus ihrem Portfolio sowie weitere Managed Services anbieten.

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