AMD Radeon Pro V620 RDNA2-Karte für Datacenter und Cloud

Autor Klaus Länger

Mit der Radeon Pro V620 kündigt AMD eine schnelle RDNA2-Karte mit 32 GB Grafikspeicher an, die für den Servereinsatz bestimmt ist. Nutzungsszenarien sind beispielsweise VDI, Machine Learning, Cloud-basiertes Rendering oder auch Cloud-Gaming.

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Die AMD Radeon Pro V620 ist eine Datacenter-Karte für anspruchsvolle Aufgaben wie die Virtualisierung von Workstations, 3D-Rendering in der Cloud oder Cloud-Gaming. Ihre RDNA2-GPU entspricht der einer Radeon RX 6800 XT. Allerdings ist die Radeon Pro V620 mit 32 GB GDDR6 bestückt.
Die AMD Radeon Pro V620 ist eine Datacenter-Karte für anspruchsvolle Aufgaben wie die Virtualisierung von Workstations, 3D-Rendering in der Cloud oder Cloud-Gaming. Ihre RDNA2-GPU entspricht der einer Radeon RX 6800 XT. Allerdings ist die Radeon Pro V620 mit 32 GB GDDR6 bestückt.
(Bild: AMD)

Mit der AMD Radeon Pro V620 hält die RDNA2-Architektur im Rechenzentrum Einzug. Auf der passiv gekühlten Karte sitzt ein Navi-21-TX-Chip, der mit 72 Compute-Units, 4.608 Stream-Prozessoren, 72 Raytracing-Beschleunigern und einem 128 MB Infinity-Cache dem auf der Gaming-Karte Radeon RX 6800 XT entspricht. Allerdings ist die Radeon Pro V620 mit 32 GB GDDR6 bestückt, der Grafikspeicher ist doppelt so groß wie beim Gaming-Schwestermodell.

Der Speicher ist über ein 256-Bit-Interface angebunden, die Speicherbandbreite soll bei 512 GB/s liegen. Die maximale Taktfrequenz der GPU beträgt 2.200 MHz. Damit erreicht die Serverkarte laut Hersteller eine FP16-Performance von 40.55 TFLOPs und 20.28 TFLOPs bei FP32. Die PCI-Express-4.0-Karte mit voller Höhe belegt zwei Steckplätze auf dem Server-Mainboard, die maximale Leistungsaufnahme gibt der Hersteller mit 300 Watt an.

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Anwendungsbereiche

Als Einsatzszenarien für die Radeon Pro V620 nennt AMD die Nutzung in VDI-Servern für Desktop- und Workstation-Anwendungen, Machine Learning, 3D-Rendering und Visualisierung in der Cloud sowie Gloud-Gaming.

Mit Single-Root I/O-Virtualisierung (SR-IOV) können pro Karte bis zu 12 virtualisierte Rechner mit vier GB dediziertem Grafikspeicher versorgt werden. Für das Cloud-Gaming soll sich die Karte durch ihre hohe Leistung und die die Unterstützung von DirectX 12 sowie Vulkan 1.1 sehr gut eignen. Für das Machine Learning unterstützt die Radeon Pro V620 die AMD-eigene ROCm-Plattform, in die ML-Frameworks wie Tensorflow und PyTorch integriert sind.

Angaben zu Preis und Verfügbarkeit gibt es derzeit noch nicht.

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