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„Qualitätsmanagement ist so was von 90er“

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Bananen-Software reift

Die beteiligten an dem bekannten Spiel „Ich liefere Bananen-Software“ (denn die reift ja beim Kunden) sind so unbekannte Player wie Microsoft, Citrix, Adaptec (jetzt PMC) und Java (jetzt Oracle). So beglückt uns ­Microsoft mit Windows 8.1 und Server 2012 R2 und ändert in den internen Strukturen so stark, das bisher funktionierende Systeme nicht mehr oder fehlerhaft laufen. Da wären Realtek-Netzwerkkartentreiber, Touchscreen-Funktionalität beim Fujitsu-Notebook und Probleme mit Internet Explorer 11, bei dem viele Webinterfaces nur noch im Kompatibilitätsmodus zu betreiben sind. Das man beim Upgrade feststellt, dass 8.1 wirklich 8.0 als Vorgängerversion sieht und man von Windows 7 einen umständlichen Doppelupgrade-Pfad gehen muss, ist für mich ein weiteres Indiz für die massiven Änderungen unter der Haube.

Wieder einmal habe ich den Eindruck, dass bei den Konzernen maximal die Sales- und Marketing-Abteilungen miteinander reden und bei der Entwicklung die neuen Versionen erstmals zum Release-to-Manufacturing-Stadium (RTM) getestet werden. Auch bei Citrix muss man sich die Frage stellen, wieso bei dem neusten Featurepack zur XEN Version 6.2 die alten Fehler bei der Tool-Installation unter Windows Server 2008 (R2) noch immer auftauchen oder in verschlimmerter Form fortgeführt werden.

Auch hier sprechen die Foren zu den Versionen 6.0, 6.1 und 6.2 Bände. Dass die Änderungen zu 6.0 massiv waren und viele Probleme bei den Tools auftraten, hat mich schon damals verwundert und Nerven gekostet. Aktuell haben mich die Probleme mein halbes Weihnachtsfest und eine Menge Nerven gekostet. Wo bleibt da die interne QM, die mal ein Machtwort spricht und dafür sorgt, dass massive Fehler nicht generationsübergreifend fortgeführt werden.

Auch im nächsten Fall hat Citrix seine Finger im Spiel. Ein neuer Server wurde mit einem Adaptec 7805Q (ja der teure mit der Maxcache-3.0-Funktionalität) bestückt und sollte als neue High-End-Maschine vorhandene Citris-Virtualisierungsserver beim Kunden ergänzen. Also unter der Cirtix-Xen-Version-6.2 die Treiber installiert, an der Konsole den Local-Storage eingerichtet und alles wäre gut gewesen. Da aber der Xen-Pool auf der Version 6.2 Featurepack 1 läuft war nun noch die Installation des Featurespacks (FP) zu bewerkstelligen. Doch nach erfolgreicher Installation war der Local Storage weg. Denn auch hier reifte dann nach stundenlanger Recherche die Erkenntnis, dass ein FP wohl die Inkompatibilität des Treibers bedeutet. In der Doku zu den Beta-Treibern von Adaptec tauchte dann 6.2 FP1 auf und ich konnte damit wieder einen funktionierenden Local Storage aufbauen.

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