Acer Channel Event 2025 PC-Kerngeschäft im Aufwind

Von Margrit Lingner 3 min Lesedauer

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Allen Krisen zum Trotz bringt Acer die Partner auf Wachstumskurs. Grund für Optimismus ist zum einen die gesteigerte Nachfrage nach Computern. Zum anderen soll der Digitalpakt 2.0 im Bildungsbereich zu mehr Absatz führen. Das richtige Portfolio dafür hat Acer.

Laut Acer ist der PC-Markt 2025 im Aufwind; verantwortlich dafür ist das Support-Ende von Windows 10 und der neu aufgelegte Digitalpakt 2.0.(Bild:  IBEX.Media - stock.adobe.com / KI-generiert)
Laut Acer ist der PC-Markt 2025 im Aufwind; verantwortlich dafür ist das Support-Ende von Windows 10 und der neu aufgelegte Digitalpakt 2.0.
(Bild: IBEX.Media - stock.adobe.com / KI-generiert)

Die Marktforscher sind sich einig: 2025 wird die Nachfrage nach Notebooks und Desktops deutlich steigen. Laut Analysten von Canalys etwa sind im 1. Quartal 2025 die Gesamtlieferungen von Desktops, Notebooks und Workstations um 9,4 Prozent auf 62,7 Millionen Einheiten gestiegen. Mit einem weiteren Anstieg rechnen nicht nur die Marktforscher, sondern auch Acer.

Acer Channel Event 2025
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Im geschichtsträchtigen Bauwerk in Köln erläutern Robert Perenz, Country Manager DACH, und Gerit Günther, Head of B2B, ­Corporate & Education, vor knapp 100 Partnern die Strategie des Computer­herstellers. Nach einem schwierigen Jahr soll 2025 ein gutes Jahr werden. Dabei will sich Acer unverändert auf das PC-­Kerngeschäft fokussieren. Schließlich machen Computer rund 70 Prozent des Konzernumsatzes aus. Und die Aussichten im Computermarkt sind tatsächlich rosig, bestätigt Günther. So hätten sich die Projektanfragen seit dem 3. Quartal 2024 innerhalb eines Halbjahres verdoppelt. Grund dafür ist sicher das Support-Ende von Windows 10, das im 2. und 3. Quartal des laufenden Jahres weiter für eine positive Marktentwicklung sorgen wird.

Digitalpakt 2.0 als Wachstumstreiber

Ferner sehen die Acer-Chefs im Digitalpakt 2.0 einen wichtigen Wachstumstreiber. Schließlich sind im Rahmen des neuen Digitalpakts Investitionen von insgesamt 5 Milliarden Euro geplant. Die Mittel sollen wie schon im ausgelaufenen Digitalpakt zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur an Schulen, zur Fortbildung der Lehrkräfte und zur Entwicklung innovativer Lehr- und Lernmethoden eingesetzt werden.

Unabhängig vom Computer-Replacement durch das Support-Ende von Windows 10 geht Günther davon aus, dass viele Unternehmen während der CoronaPandemie erworbene Geräte austauschen werden. Bei diesem Aktualisierungszyklus würden Business-Kunden zu neuen leistungsfähigen Computern mit KI­-Funktionen greifen.

Passendes Portfolio

Für alle drei Wachstumsbereiche sieht sich Acer gut aufgestellt. So hält der Computerhersteller nicht nur ein breites Portfolio für den Modern Workplace bereit, sondern auch passende Geräte für Lehrer und Schüler. Auf der Channel-Veranstaltung in Köln zeigen Gerit Günther und Tobias Rönneberg (Director Product Management) die neuen Produkte.

Bei den Geräten für den Education-Bereich liegt der Fokus auf robusten Geräten der Travelmate-B-Reihe. Neu in der Reihe der Convertibles für Schüler ist das Travelmate B3 Spin 12. Es erfüllt die strengen MIL-STD-810H-Normen und verfügt über Stoßfänger, verstärkte Halterungen und mechanisch verankerte Tasten sowie einen andockbaren Stylus für Notizen. Dabei räumt der Vertriebschef ein, dass zwar gerade im Bildungsbereich Apple stark vertreten ist. Dennoch erwartet er, dass der Anteil an Windows-Geräten weiter wachsen wird. Besonders in Regionen mit niedrigeren finanziellen Ressourcen bieten Windows-Geräte eine kostengünstige Alternative, die auch für das Volumenmanagement in Bildungseinrichtungen geeignet sei.

Außerdem hat Acer das Portfolio der Business-Notebooks erweitert. Geräte wie das Travelmate P6 14 AI arbeiten mit Intel-Core-Ultra-Prozessoren, sind schlank und wiegen weniger als ein Kilo. Dazu gibt es passende neue Monitore der Vero-B7- oder -B8-Reihe fürs Homeoffice oder Büro.

Beschleunigter Bestellvorgang

Von dem Wachstum im Computermarkt werden auch Partner profitieren. Und um ihnen den Bestellprozess zu erleichtern, hat Acer „Fast Lane“ eingeführt. Über das Partnerportal lassen sich damit eigene Anfragen konfigurieren, zusammenstellen und bestellen. Die Distribution werde dabei nicht umgangen. Vielmehr werden die Verfügbarkeiten bei den verschiedenen Distributoren angezeigt und Partner könnten den passenden einfach während des Bestellvorgangs auswählen.

Doch gebe es bei all dem Optimismus auch Herausforderungen. So führen geopolitische Spannungen und Zollkonflikte etwa zu Verzögerungen in der Logistik.

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