Name, Logo und Philosophie des Internet-Security-Anbieters überarbeitet Panda-Chef Dinares krempelt das Unternehmen um

Redakteur: Katharina Krieg

Jorge Dinares bringt als gerade ernannter CEO von Panda frischen Wind herein. Aus Panda Software wird nun Panda Security. Doch das soll nur die offensichtlichste Veränderung bei dem Hersteller von Sicherheitslösungen für Privatanwender und Netzwerke sein.

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Der kleine Panda im Logo musste weichen. Jorge Dinares, neuer CEO von Panda Security, stellt aber noch weit mehr um.
Der kleine Panda im Logo musste weichen. Jorge Dinares, neuer CEO von Panda Security, stellt aber noch weit mehr um.
( Archiv: Vogel Business Media )

Als Panda Software ist der Security-Spezialist groß geworden, nun muss ein anderer Name her. Der Hersteller heißt jetzt Panda Security und will damit seine Kernkompetenz hervorheben. Dem neuen globalen Anstrich fällt auch der kleine Bär im Logo zum Opfer. Das spielerische Element wird ersetzt durch einen nüchternen blau-grauen Schriftzug (siehe Bildergalerie) und den Slogan »One step ahead« (zu Deutsch: »Einen Schritt voraus«).

Diese Philosophie soll nun die Zukunftsvisionen des Herstellers widerspiegeln. Damit verpflichtet sich der Hersteller nach eigener Aussage zu Stabilität, Zuverlässigkeit und Effizienz gegenüber seinen Kunden. »Das gesamte Unternehmen passt sich den neuen Anforderungen des IT-Sicherheitsmarktes an«, verspricht Jorge Dinares, seit Anfang Juli CEO von Panda Security.

Dinares ersetzt in dieser Position den Unternehmensgründer Mikel Urizarbarrena, der dem Hersteller aber als Vorstandsvorsitzender erhalten bleibt. »Das ist eine großartige Gelegenheit, das Wachstum des Konzerns noch weiter auf eine internationale Ebene zu lenken«, freut sich Dinares auf seine Arbeit. Für diese Herausforderung bringt er reichlich Erfahrung mit, denn er verantwortete bereits als Vizepräsident Worldwide Growth and Emerging Markets die weltweite Entwicklung von BMC Software.

Unter Dinares Leitung und mit Finanzspritzen durch die Beteiligung der beiden Investoren Investindustrial und Gala Capital soll ein überarbeitetes Sicherheitsmodell die Kunden gegen die immer größer werdenden Gefahren des Internets wappnen. Panda verspricht beispielsweise eine höhere Erkennungskapazität beim Aufspüren und Auswerten von Malware-Mustern.

Zum Wohle seiner Kunden hat sich der Hersteller vorgenommen, seine Produkte in Zukunft einfacher bedienbar zu machen. Außerdem soll der Service verbessert werden. Daher gibt es nun beispielsweise einen kostenfreien 24-Stunden-Support, der auch an Sonn- und Feiertagen erreichbar ist. Kunden sollen sich zudem stärker bei der Entwicklung neuer Produkte einbringen. In öffentlichen Beta-Phasen regt Panda dazu an, direkten Kontakt mit den Entwicklern aufzunehmen und Erfahrungen mitzuteilen.

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