Oracle PartnerNetwork (OPN) Oracle will mehr Spezialisierung und weniger Channel-Konflikte

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / / Dr. Stefan Riedl

Der IT-Konzern Oracle sorgte mit zahlreichen Firmenübernahmen für Schlagzeilen. Das Produktspektrum wird breiter und Spezialistentum im Channel daher immer wichtiger. Mit einer Projektdatenbank will der IT-Konzern, der stark im Direktgeschäft aufgestellt ist, Channel-Konflikte minimieren.

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Der Deutschland-Hauptsitz von Oracle ist in der bayerischen Landeshauptstadt angesiedelt.
Der Deutschland-Hauptsitz von Oracle ist in der bayerischen Landeshauptstadt angesiedelt.

Wenn man einen Mitarbeiter von Oracle fragt, was sein Arbeitgeber herstellt, ist oft die Rede von „Optimized Solutions“. Das klingt nach Marketing-Euphemismus, aber im Grunde gibt es keinen einfachen Oberbegriff für Oracle-Produkte (siehe Kommentar auf der letzten Seite).

9.000 Einzelprodukte

Der breit aufgestellte Konzern hat im Software-Portfolio Applikationen, Middleware, Datenbanken, Betriebssysteme und virtuelle Maschinen. Im Hardware-Bereich sind es Server- und Storage-Produkte. Vor diesem Hintergrund trifft es das Wort „Lösungen“ mitunter ganz gut. Denn salopp formuliert geht es im Geschäft von Oracle darum, aus etwa 9.000 Einzelprodukten, die Oracle entwickelt oder durch einen der vielen Zukäufe erworben hat, etwas beim Kunden zu implementieren, das den Betriebsablauf verbessert. Zum Beispiel eine IT-Infrastruktur mit Nutzeridentifikation und entsprechender Rechteverwaltung. Silvia Kaske, Senior Director Channel Sales & Alliances spricht dabei von „Engineered Systems“, das sind Gesamtlösungen, die sich aus mehreren aufeinander abgestimmten Oracle-Produkten zusammensetzen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zum Oracle-Portfolio.

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