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Western Digital WD Gold NVMe-SSDs

NVMe-SSDs für Server bei KMUs

| Autor: Klaus Länger

Western Digital bietet die WD Gold NVMe-SSDs mit vier verschiedenen Speichergrößen an: 960 GB, 1,92 TB, 3,84 TB und 7,68 TB. Die 2,5-Zoll-SSDs mit U.2-Schnittstelle ist für den Einsatz als primärer Speicher in Servern konzipiert.
Western Digital bietet die WD Gold NVMe-SSDs mit vier verschiedenen Speichergrößen an: 960 GB, 1,92 TB, 3,84 TB und 7,68 TB. Die 2,5-Zoll-SSDs mit U.2-Schnittstelle ist für den Einsatz als primärer Speicher in Servern konzipiert. (Bild: Western Digital)

Western Digital erweitert die WD-Gold-Serie um NVMe-SSDs mit U.2-Schnittstelle. Sie sollen vor allem in Servern bei kleineren und mittleren Unternehmen für eine höhere Leistung bei Anwendungen sorgen, die eine geringe Latenzzeit oder einen hohen Durchsatz erfordern. Die 2,5-Zoll-SSDs sind ab dem zweiten Quartal 2020 verfügbar.

Die vor allem für Server oder Storage-Systeme bei kleinen und mittleren Unternehmen bestimmte WD-Gold-Serie bekommt Zuwachs. Neben den jüngst wieder neu aufgelegten WD-Gold-HDDs gibt es nun auch SSDs mit NVMe-Interface. Sie sollen insbesondere als primäre Speicher in Servern eingesetzt werden und im Vergleich zu SATA-SSDs eine bis zu fünffache sequentielle Leistung liefern.

Die 2,5-Zoll-SSDs mit sieben Millimeter Höhe kommen in vier Kapazitäten zwischen 960 GB und 7,68 TB auf den Markt. Mit einer Ausdauer von 0,8 DWPD liegt die Haltbarkeit beim Schreiben zwischen 1,4 und 11,21 Petabytes. Die Basis für die SSDs bilden die eigenen 3D-TLC-NAND-Chips mit 96 Layern. Der nicht näher spezifizierte Controller stammt ebenfalls von Western Digital. Die Anbindung der SSDs an das Mainboard des Servers erfolgt über vier PCIe-3.1-Lanes.

Western Digital verwendet bei den Gold-NVMe-SSDs eigene 3D-TLC-NAND-Speicher und einen selbst entwickelten Controller. Zudem verfügen die SSDs laut Datenblatt über einen Schutz vor Datenverlust bei Stromausfällen.
Western Digital verwendet bei den Gold-NVMe-SSDs eigene 3D-TLC-NAND-Speicher und einen selbst entwickelten Controller. Zudem verfügen die SSDs laut Datenblatt über einen Schutz vor Datenverlust bei Stromausfällen. (Bild: Western Digital)

Schnell beim sequenziellen Lesen

Die sequenziellen Leseraten liegen bei den vier Modellvarianten der Gold-NVMe-Serie laut Hersteller mit bis zu 3.100 MiB/s auf einem hohen Niveau, beim Schreiben variiert die Leistung zwischen 1.100 MiB/s für das 960-GB-Modell und 2.000 MiB/s für die 1,92-TB-Variante. Die SSDs mit 3,84 und 7,68 TB liegen mit jeweils 1.800 MiB/s dazwischen. Für das wahlfreie Lesen gibt der Hersteller Werte zwischen 413.000 bis 469.000 IOPS an, für Schreibzugriffe zwischen 44.000 und 65.000 IOPS. Preise für den deutschen Markt nennt Western Digital noch nicht. Die SSDs sollen Anfang des zweiten Quartals 2020 verfügbar sein. Mit den NVMe-SSDs für KMU springt Western Digital auf den Zug auf, der laut den Analysten von IDC immer mehr Fahrt aufnimmt: Bis 2023 soll der Marktanteil von NVMe-Massenspeichern auf 79 Prozent steigen.

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