Der Speicher sitzt zunehmend in der Cloud Netgo sitzt im Storage-Zug gen Himmel

Von Dr. Dietmar Müller 3 min Lesedauer

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Auch wenn viele deutsche Mittelständler aus guten Gründen an ihrer Storage-Infrastruktur vor Ort festhalten, liegt die Zukunft des Unternehmensspeichers dennoch in der Cloud. Nach der Beobachtung von Andreas Török, Managing Director der Netgo Production, werden entsprechende Service-Produkte heute schon zunehmend nachgefragt.

Andreas Török, Managing Director bei Netgo Production(Bild:  Netgo Production)
Andreas Török, Managing Director bei Netgo Production
(Bild: Netgo Production)

Die Menge an Daten wächst unaufhaltsam, entsprechend kennt auch der Markt für deren Verwaltung kein Halten und verlangt nach immer besseren Lösungen. Das bestätigt auch Andreas Török, Managing Director der Managed Services- und Cloud-Einheit von Netgo (Netgo Production): „Da Unternehmen auch in Zukunft sichere und skalierbare Speicheroptionen für ihre Daten benötigen, sehen wir auch im Bereich Cloud-Speicherlösungen weiterhin Wachstumschancen.“

Generell müsse aber berücksichtigt werden, dass das Potenzial je nach Marktbedingungen, Technologietrends und Kundenanforderungen variieren könne. Cloud- und grundsätzlich As-a-Service-Modelle böten Anwendern jeder Größe jedoch ohne Frage die Möglichkeit, ihre IT-Landschaft flexibler und skalierbarer zu gestalten und für die Anforderungen der Zukunft fit zu machen.

Differenziertes as-a-Service-Portfolio

Grundsätzlich sieht er seine Unternehmenseinheit dafür bestens gerüstet: Der IT-Dienstleister mit Hauptsitz in Borken, Nordrhein-Westfalen, will besagte Potenziale mittels differenzierter As-a-Service-Produkten bergen: „Hier ist Netgo bereits sehr gut aufgestellt. Das Angebot reicht von Data Center as a Service über Kubernetes und Network as a Service bis hin zu Workplace as a Service.“

Aufgrund der zunehmenden Bedrohung durch Cyberangriffe liege dabei „natürlich“ weiterhin die größte Herausforderung in der Sicherheit. „Um die Daten unserer Kunden vor unbefugtem Zugriff zu schützen, betreiben wir einen hohen Aufwand“, so Török. Verschlüsselung, Zugriffskontrolle und Sicherheitsprotokolle stünden regelmäßig auf dem Prüfstand und würden ständig weiterentwickelt. Darüber hinaus stelle Netgo mit seiner neusten Firewall-as-a-Service-Lösung eine Möglichkeit bereit, die Sicherheit der Unternehmens-IT instantan signifikant zu erhöhen.

Bürokratie und Kosten sind Hürden

„Nicht zu unterschätzen ist aber auch der Aufwand, der für die strikte Einhaltung der geltenden Datenschutzgesetze wie der DSGVO betrieben werden muss“, gibt der Geschäftsführer weiter zu bedenken. Die gesetzeskonforme Verwaltung der Sicherheitsmaßnahmen sei eine echte Herausforderung geworden.

Diese werde auf Kundenseite nur von der Problematik getoppt, „erst einmal den passenden Anbieter zu finden“, der die eigenen Bedürfnisse bestmöglich erfüllen könne. Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit seien dabei die wichtigsten Kriterien. Török: „Neben der Qualität des Dienstes ist auch die Kostenfrage nicht zu vernachlässigen. Der Kunde möchte transparente Preismodelle, die keine bösen Überraschungen bereithalten.“

KI verändert das Spiel

Große Stücke hält der Geschäftsführer auf die Künstliche Intelligenz (KI). Sie spiele mittlerweile eine entscheidende Rolle: „Unter anderem wird KI dazu genutzt, um wiederkehrende Aufgaben der Speicherverwaltung zu automatisieren. Darüber hinaus können KI-basierte Tools und Technologien Datenmuster analysieren, Speicheranforderungen vorhersagen und die Ressourcenzuweisung optimieren.“

Auch hinsichtlich der Sicherheit sei die KI nicht mehr wegzudenken. Sie scheine in der Lage zu sein, gefährliche Anomalien zu identifizieren und auf potenzielle Sicherheitsbedrohungen hinzuweisen. „Insgesamt trägt KI dazu bei, die Effizienz, Sicherheit und Leistungsfähigkeit von IT-Storage-Systemen zu verbessern und die Herausforderungen der modernen Datenverwaltung zu bewältigen.“

Zur Person

Andreas Török leitet die zentrale Cloud- und Service-Einheit der Netgo seit März vergangenen Jahres. In dieser Position ist er für die Entwicklung des Cloud- und Managed Services-Portfolios verantwortlich. Dafür verfügt er über fast zwei Jahrzehnte Erfahrung in der IT-Branche. Zuletzt war er als Group Director Portfolio Strategy and Development bei Computacenter für das Gesamtportfolio zuständig und hat unter anderem das Public Cloud-Geschäft mit AWS weiterentwickelt. Vor seiner Tätigkeit bei Computacenter war Török als Head of Solution Design, Managed Office and Applications, sowie anschließend als Head of Business Operations, Central Europa, bei Fujitsu tätig.

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