Motorola Strategie Motorola will nach oben

Von Margrit Lingner 3 min Lesedauer

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Mit coolem Design, innovativen Funktionen und einem wachsenden Ökosystem ist Motorola angetreten, sich im Smartphone-Markt einen Platz gleich hinter Samsung und Apple zu sichern. Steigende Verkaufszahlen zeigen, dass der eingeschlagene Weg in die richtige Richtung führt.

Motorola will mit einer breiten Produktpalette, innovativen Funktionen und den passenden Partnerschaften – etwa mit Swarowski – weiter Marktanteile gewinnen.(Bild:  Motorola)
Motorola will mit einer breiten Produktpalette, innovativen Funktionen und den passenden Partnerschaften – etwa mit Swarowski – weiter Marktanteile gewinnen.
(Bild: Motorola)

Schnell noch ein Weihnachtsgeschenk gefällig? Wenn es etwas Edles sein soll, wäre doch vielleicht das neue Motorola Edge 70 in der Sonderedition „Pantone Color of the Year 2026, mit Crystals by Swarovski“ eine Option.

Mit dem Edge 70 hat Motorola ein ultraschlankes Smartphone auf den Markt gebracht, das es durchaus mit den Konkurrenten, dem iPhone Air und dem Samsung Galaxy S25 Edge, aufnehmen kann. Zwar ist das Edge 70 geringfügig dicker als das Apple-Gerät, dafür verfügt es über eine Top-Ausstattung mit leistungsfähiger Kamera, einem performanten Prozessor und einem ausdauernden Akku.

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Steigender Marktanteil

Seit dem mehrmonatigen Verkaufsverbot von Motorola-Smartphones 2024 sind die Mobiltelefone der Lenovo-Tochter in Deutschland wieder verfügbar. Und hierzulande greifen auch immer mehr Nutzer zu Motorola-Geräten. Aktuell sind die Smartphone-Umsätze bei Lenovo um über 14 Prozent auf 2,2 Milliarden US-­Dollar gestiegen (im Jahresvergleich). Dabei habe der Marktanteil der Motorola-Smartphones in Märkten außerhalb Chinas ein Rekordhoch erreicht. Der Erfolg des Razr-Modells führte sogar zur Marktführerschaft bei Flip-Phones. Doch Motorola will den Markt weiter aufmischen und schickt sich an, im Fiskaljahr 2026/27 den Gewinn zu verdoppeln und zum drittgrößten Hersteller zu werden – nach Samsung und Apple.

Ungewöhnliche Formfaktoren

Dabei helfen sollen nicht nur ungewöhnliche Formfaktoren wie bei dem Razr oder dem Edge 70, sondern auch frische Farben und cool designte Geräte. Damit sollen vor allem jüngere Zielgruppen angesprochen werden, erklärt Björn Simski, Director und General Manager Motorola DACH. „Wir bieten für jeden Lebensstil das passende Smartphone“, führt der Deutschlandchef aus. Wichtig dabei sind Kooperationen mit Partnern wie Pantone. Damit ließen sich zum einen angesagte Farbvarianten für die aktuellen Smartphone-Modelle realisieren, zum anderen aber bieten Kamera und Display der Geräte kalibrierte, standardisierte Farben.

Smartphones sind zum Lifestyle-Objekt geworden, ist Ruben Castano, VP Design, Brand & Customer Experience, Motorola, überzeugt. Demnach werden heute Mobiltelefone weniger wegen Features wie Akkulaufzeit oder Prozessor gekauft, sondern eher wegen der attraktiven Farben und Designs. Diese orientieren sich an Trends und werden zum Ausdruck der eigenen Individualität.

Passende Partnerschaften

Zu der Strategie passt auch die Zusammenarbeit mit Swarovski. In der „Brilliant Collection“ (Crystals by Swarovski) erhalten Kundinnen ein mit Swarovski-Kristallen besetztes Razr 60 und die ebenfalls funkelnden Moto Buds Loop. Letztere sind in Kooperation mit dem Soundspezialisten Bose entstanden.

Auch wenn die Technikausstattung bei Smartphones für viele Nutzer nicht zu den entscheidenden Kriterien gehört, müssen die Geräte dennoch innovativ sein. So zählen KI-Funktionen bei Motorola zum Standard – nicht nur in der Premium-Linie. Auch bei den Akkus setzt der Tech-Riese auf Innovationen und stattet auch Einsteiger- und Mittelklasse-Geräte mit Silizium-Kohlenstoff-Akkus aus. Zudem lassen sich damit dünnere Geräte realisieren.

Innovative Geräte

Innovative und vor allem preislich attraktive Geräte haben dem Smartphone-­Hersteller ein beachtliches Wachstum in Südamerika und Indien beschert. Doch Motorola will künftig verstärkt im Premium-Bereich wachsende Umsätze einfahren. So werden im kommenden Jahr nicht nur weitere hochwertige Produkte auf den Markt kommen, vielmehr soll deren Ökosystem weiter ausgebaut werden. Dazu zählen passende Wearables wie smarte Uhren und Kopfhörer.

Darüber hinaus wird vor allem für Business-­Kunden geräteübergreifendes Arbeiten weiter optimiert. Wie wichtig es ist, in einem Ökosystem zum Beispiel einfach Geräte hinzuzufügen und Dateien auszutauschen, macht nicht zuletzt Apple vor. Möglich ist das mit Smart Connect. Damit lassen sich etwa ThinkPhones mit einem Lenovo-Tablet oder -Notebook verbinden und Dateien austauschen. Mit ­einem überarbeiteten Smart Connect sollen der Zugriff auf Geräte außerhalb des Lenovo-Ökosystems möglich und die Nutzung vereinfacht werden. Damit will Motorola mehr Anreize für Business-­Kunden schaffen, im Paket mit anderen Lenovo-Produkten und -Services auch verstärkt zu den Smartphones des Tech-Riesen zu greifen. Lenovo-Partnern gibt das die Chance, im Rahmen des Partnerprogramms Lenovo 360 Motorola- oder ThinkPhones gleich mit anzubieten.

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