Geschäftsanalyse-Software nach Basel-II-Richtlinien Mittelständler müssen Kreditwürdigkeit mit Kennzahlen untermauern

Redakteur: Sarah Gandorfer

Durch die Basel-II-Richtlinien und die internationale Finanzkrise wird die Kreditvergabe für kleine und mittelständische Unternehmen immer schwieriger. Wird Fremdkapital benötigt, müssen die Geschäftsdaten stimmen, Sicherheiten vorhanden und die geplanten Investitionen sorgfältig dokumentiert sein. Das Softwarehaus Fibunet hilft im Bedarfsfall, diese Daten schnell parat zu haben.

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Nach einer aktuellen Befragung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wissen 50 Prozent aller Unternehmen nicht, welche Rating-Kriterien die Hausbank anlegt, und ein Fünftel kennt die eigene Bewertungsnote nicht. Eine Studie der Creditreform zeigt, dass bereits für ein Drittel der deutschen Firmen die Kreditaufnahme schwieriger geworden ist.

»Auch wir kennen extreme Fälle aus unserer jahrelangen Beraterpraxis«, erklärt Doris Dreyer, Geschäftsführerin des 1984 gegründeten Software-Hauses Fibunet. »Plötzlich werden Kredite nicht gewährt oder verlängert, weil die Unterlagen nicht mehr den neuen Anforderungen nach Basel II entsprechen. Dann rächt sich die schlechte Datenqualität in der Finanzbuchhaltung und ein fehlendes Controlling

Alleine eine gute Bilanz verhilft nicht zu einem Kredit. Geschäftsführer müssen ihren Unternehmenswert kennen und kommunizieren können: Wo steht das Unternehmen? Wo geht es hin? Wieviel Eigenkapital ist vorhanden? Entstehen möglicherweise Liquiditätsengpässe und warum? Nur wer solche Fragen beantworten kann, darf auf bessere Konditionen und eine kurzfristige Erhöhung des Kreditvolumens hoffen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr darüber, warum eine falsche Zahlenbasis böse Überraschungen mit sich bringen kann.

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