Anbieter zum Thema
Bündnis von Microsoft und Citrix
Dass VMware ernst zu nehmende Konkurrenz bekommen hat, bestätigen inzwischen auch die Marktforscher von Gartner, die Citrix und VMware nun auch in den Leader-Quadranten des vielbeachteten „Magic Quadrant“ gesetzt haben.

(Siehe dazu nebenstehende Grafik, die sich per Doppelklick vergrößert.)
Aber auch aus anderen Analystenhäusern kommen positive Stimmen. Beispielsweise äußerte sich Dr. Carlo Velten, Senior Advisor bei der Experton Group, wie folgt: „Die Kernprodukte von Microsoft, die der Virtualisierung zu Grunde liegen, wie Windows Server, Hyper-V und System Center, haben einen sehr hohen Reifegrad. Für Unternehmen, die die Virtualisierung als einen Kernbestandteil ihrer IT-Strategie sehen, ist das eine Grundvoraussetzung bei der Wahl eines Anbieters“.
(Siehe dazu auch den Bericht„Hyper-V auf den Zahn gefühlt“ auf IT-BUSINESS.de)
Mit Citrix verbindet Microsoft eine 20-jährige Kooperation, die Mitte 2007 noch einmal intensiviert wurde, um die um Interoperabilität ihrer Hypervisoren zu gewährleisten. Die Server-Virtualisierungs-Lösungen beider Hersteller, also der Citrix XenServer und Microsoft Windows Server 2008 R2, arbeiten seither Hand in Hand.
Außerdem wurden die Einsatzgebiete grob abgesteckt: XenServer sollte bevorzugt Umgebungen mit gemischten Betriebssystemen und High-Performance-Anforderungen adressieren, Microsofts Windows Server 2008 eher in Umgebungen mit überwiegendem Windows-Anteil zum Einsatz kommen.
Ebenso suchten Microsoft und Citrix den Schulterschluss bei der Entwicklung der Management-Konsolen: So brachte Citrix im April 2009 die Produktfamilie Citrix Essentials auf den Markt, mit der sich die Server-Virtualisierungs-Plattformen XenServer ebenso managen lässt wie Microsofts Windows Server 2008 Hyper-V.
Umgekehrt unterstützt Microsofts System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) sowohl Citrix Essentials – als auch VMware. Citrix Essentials ergänzte obendrein SCVMM um viele zusätzliche Funktionen, wie beispielsweise Lab Automation, dynamische Workload-Bereitstellung, Management von Storage-Arrays sowie die Integration mit dem Citrix Workflow Studio.
Auch beim Management der Desktop-Lösungen ist Wahlfreiheit angesagt: Mit Microsofts System Center können Kunden sowohl physische als auch virtuelle Desktops verwalten und dabei mit einem einzigen Client, dem Citrix Receiver, arbeiten. Denn Microsofts System Center wurde ebenfalls von beiden Herstellern gemeinsam weiterentwickelt.
Wie sich diese Kooperation im Bereich Desktop- und Applikations-Virtualisierung fortsetzt, lesen Sie auf der folgenden Seite.
(ID:28630240)