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Palo-Alto-Studie zur Cybersicherheit von IoT

Mehr Datensicherheit mit KI?

| Redakteur: Margrit Lingner

Insgesamt 43 Prozent der befragten Europäer halten die aktuell verfügbaren IoT-Angebote für unsicher.
Insgesamt 43 Prozent der befragten Europäer halten die aktuell verfügbaren IoT-Angebote für unsicher. (Bild: Palo Alto Networks)

Palo Alto Networks hat die Einstellung der Deutschen zur Cybersicherheit im Umfeld von IoT untersucht. Demnach fühlen sich knapp 40 Prozent der Befragten sicherer, wenn ein Mensch für die IT-Sicherheit verantwortlich ist.

Deutsche Unternehmen sollten in Technologien rund um künstliche Intelligenz (KI) investieren sowie ihre Produkte und Dienstleistungen fit für das Internet der Dinge (IoT) machen. Diesen Schluss legt eine Studie nahe: Wie die Sicherheit beim IoT eingestuft wird, hat Palo Alto Networks im Rahmen einer Studie zusammen mit YouGov untersucht. Laut Umfrage sind viele Deutsche noch skeptisch bei der IT-Sicherheit von IoT-Angeboten. Und nur 24 Prozent der Teilnehmer bevorzugen den Einsatz Künstlicher Intelligenz bei der Cybersicherheit.

Insgesamt 29 Prozent (in Europa: 38 %)der Befragten halten die aktuell verfügbaren IoT-Angebote – wie intelligente Leuchtmittel oder vernetzte Fitnesstracker – für überwiegend sicher in Bezug auf Datenschutz und Hackerangriffe. Nur eine knappe Mehrheit von 53 Prozent (in Europa: 43 %) hat noch Zweifel an der Datensicherheit bei solchen Produkten.

„Das IoT wird in Deutschland dann zum vollen Erfolg, wenn das Vertrauen der Bürger in die Technologie noch weiter gestärkt wird,“ glaubt Sergej Epp, CSO Central Europe bei Palo Alto Networks.

Immer wichtiger wird auch die Frage, wie hoch das Vertrauen der Bürger beim Einsatz von KI in der IT-Sicherheit ist. Da die Zahl der Cyberangriffe stetig steigt und der Bedarf an IT-Sicherheitsexperten schon lange nicht mehr gedeckt werden kann, setzen Unternehmen vermehrt auf die Unterstützung von KI, um ihre IT-Systeme und Daten effizient zu schützen. Ein Viertel der Bevölkerung steht dieser Entwicklung offen gegenüber: So ziehen 24 Prozent der Studienteilnehmer es vor, bei der Cybersicherheit auf KI zu setzen. Die Mehrheit (40 %) fühlt sich aber sicherer, wenn ein Mensch für die IT-Sicherheit verantwortlich ist.

„Ein zumindest teilweise Automatisierung der Cybersicherheit und die Unterstützung menschlicher IT-Profis durch Systeme künstlicher Intelligenz werden unverzichtbar“, erläutert Sergej Epp.

Für die Studie befragte YouGov in der Zeit vom 3. bis 6. Mai 2019 insgesamt 2.181 Erwachsene in Deutschland. Die Umfrage wurde online durchgeführt. Die Zahlen wurden gewichtet und sind repräsentativ für alle deutschen Erwachsenen (ab 18 Jahren).

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