Spitzenreiter Hamburg – Schlusslicht Baden-Württemberg

LTE-Verfügbarkeit in Deutschland liegt bei 33 Prozent

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sarah Maier / Sarah Gandorfer

In den einzelnen Bundesländern ist der LTE-Netzausbau unterschiedlich vorangeschritten.
In den einzelnen Bundesländern ist der LTE-Netzausbau unterschiedlich vorangeschritten.

Die LTE-Netzabdeckung in Deutschland liegt bei 33 Prozent. In den Bundesländern sieht die Verteilung jedoch unterschiedlich aus: Während das LTE-Netz in Hamburg besonders gut ausgebaut ist, bildet Baden-Württemberg das Schlusslicht.

Etwa 13,2 Millionen Haushalte können aktuell auf das mobile Highspeed-Internet der vierten Generation LTE zugreifen. Zwischen den Bundesländern gibt es bezüglich der LTE-Netzabdeckung jedoch teils erhebliche Unterschiede. Zu diesem Ergebnis kommt das Portal 4G.de, das 15.550 Standorte im April und Mai diesen Jahres ausgewertet hat.

UMTS und HSDPA, der Standard der dritten Generation (3G), ist bereits für rund 82 Prozent der Haushalte (33 Millionen) verfügbar. Lediglich an 18 Prozent der Standorte (sieben Millionen Haushalte) können bisher nur mit 2G (GPRS und EDGE) mobil im Internet surfen.

Bis 2013 soll nach dem Willen der Bundesnetzagentur der LTE-Ausbau auf dem Land abgeschlossen sein. Aktuell sind die sogenannten „Weißen Flecken“ mit LTE bereits in zwölf der 16 Bundesländer geschlossen, darunter mit Sachsen jedoch nur in einem der Neuen Bundesländer. Während beispielsweise bei den Spitzenreitern Hamburg und Sachsen an 55 Prozent beziehungsweise 48 Prozent der Standorte LTE verfügbar ist, musst sich Schlusslicht Baden-Württemberg mit nur 22 Prozent Abdeckung begnügen.

Allgemein bescheinigt 4G.de den Netzbetreibern jedoch einen zügigen Ausbau des LTE-Netzes Teilweise würden sich die diversen Netzbetreiber bei der Flächenabdeckung sehr gut ergänzen.

LTE in den Städten

Sobald die ländlichen Regionen mit LTE versorgt sind, geht es daran, die Städte mit dem schnellen mobilen Internet auszubauen. Seit April bietet T-Mobile in den die Städte Hamburg, München, Leipzig, Bonn, Köln und Frankfurt und vielen kleineren Städten LTE an. Im Juni soll Berlin folgen. Bis zum Ende des Jahres möchte T-Mobile dann LTE in mehr als 100 deutschen Städten offerieren. Vodafone seinerseits gibt an, dass LTE aktuell beispielsweise bereits in Berlin, Düsseldorf und Krefeld verfügbar sei. Innerhalb der nächsten zwölf Monate will Vodafone mehr als 40 Prozent der Haushalte und 70 Prozent der Fläche deutschlandweit mit dem 4G-Standard versorgen. LTE wird dann netzbetreiberübergreifend in rund 300 Städten und für mehr als die Hälfte der Haushalte in Deutschland erhältlich sein. □

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