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Intel SSD DC P4500 im „Ruler”-Formfaktor

Lineal-Format für höhere Speicherdichte

| Autor: Klaus Länger

Der „Ruler”-Formfaktor für SSDs soll eine Speicherkapazität von bis zu einem Petabyte in 1U-Servern ermöglichen.
Der „Ruler”-Formfaktor für SSDs soll eine Speicherkapazität von bis zu einem Petabyte in 1U-Servern ermöglichen. (Bild: Intel Corporation)

Auf dem Flash Memory Summit in Santa Clara hat Intel SSDs mit einem neuen Formfaktor angekündigt, die Server mit einer deutlich höheren Speicherkapazität ermöglichen sollen. Für 2018 verspricht der Chip-Hersteller ein Petabyte auf einer Höheneinheit.

Da das Aussehen der 325,35 Millimeter langen, aber nur 38,6 mm hohen und 9,5 mm breiten SSDs an ein Lineal erinnert, hat Intel den Formfaktor vorläufig Ruler” getauft. Die SSDs werden hochkant in den Server eingeschoben, zwischen den Drives bleiben drei Millimeter Raum für die Durchströmung mit Kühlluft. Bis zu 32 Drives sollen so nebeneinander in einem 1U-Server Platz finden. Der Anschluss der einzelnen NVMe-Laufwerke erfolgt über PCI-Express, die Kontaktleiste erinnert an M.2-SSDs. Allerdings sind die Ruler-SSDs Hotplug-fähig und es gibt genügend Pins für acht PCIe-Lanes, zusätzliche NVMe-Management-Funktionen und die Stromversorgung der Kondensatoren der Notstromversorgung für das Speichern von Daten im Cache.

An der Front sitzen neben einem Entriegelungshebel noch Status-LEDs. So können Techniker im Rechenzentrum ein fehlerhaftes Laufwerk auf einen Blick identifizieren.

Aktuell sollen erst einmal DC-P4500-SSDs mit bis zu 16 TB Kapazität auf den Markt kommen. Sie basieren auf der von Intel und Micron entwickelten 3D-NAND-Technik. Für 2018 verspricht Intel auch 32-TB-Drives, die dann eine Kapazität von einem Petabyte pro Höheneinheit ermöglichen. Intel-Optane-Drives im Linealformat sind ebenfalls für 2018 angekündigt.

Kommender Industriestandard

Derzeit ist der „Ruler”-Formfaktor noch eine proprietäre Intel-Entwicklung. Allerdings gibt es bereits eine Arbeitsgruppe für die Vorbereitung einer Standardisierung. Ihr gehören neben Intel auch Dell EMC, Lenovo, HPE, Samsung, Microsoft, Facebook, Western Digital, Micron, Molex und Amphenol an.

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