Software-Haus mit Schwerpunkt Warenwirtschaft

Limmer Soft half schnell nach Kaufhausbrand

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Apple-Händler in Aachen

1983 verfolgte Limmer diese Idee weiter und schloss sich mit einem Apple-Händler aus der Eifel zusammen, der die Industrie belieferte. Nachdem für den aufstrebenden Apple-Konzern der Standort Nideggen in der Eifel zu unbedeutend war, eröffneten die beiden Companions ein Vertriebsbüro für Apple-Produkte in Aachen. „Wir haben dort hauptsächlich die Hochschule beliefert und das Geschäft lief angesichts der damaligen Hardware-Marge von rund 35 Prozent sehr profitabel“, erläutert Limmer. „Aber schon nach drei Jahren verdarben Apple-II-Nachbauten die Margen. 1986 habe ich mich deshalb wieder auf meine Warenwirtschafts-Software besonnen.“

Die Erfahrung aus über 30 Jahren Warenwirtschafts- und Kassensysteme ist in das heutige Unternehmen eingeflossen. Mittlerweile hat Limmer sechs Mitarbeiter sowie mit Sylog eine Tochterfirma in Berlin. Gemeinsam betreuen sie rund 200 Kunden und 600 Kassen. Seinen ältesten Kunden bedient er seit 1988. „Mit ihm habe ich bereits damals einen Software-Wartungsvertrag geschlossen und war somit mit diesem Thema also früh unterwegs“, erzählt der Geschäftsführer. „Die durchschnittliche Laufzeit meiner Wartungsverträge beträgt rund zehn Jahre.“

iTeam schließt Lücke

Seine Kunden befinden sich in der DACH-Region sowie in den Niederlanden. Ihnen bietet er nicht nur die besagte Software, sondern „liefert alles von der Bon-Rolle bis zum Etikett“, wie er es formuliert. Darunter fällt neuerdings auch VoIP-Telefonie per „CloudPhone“. Das kleine Manko, dass sein Unternehmen als Software-Haus keine Techniker für den Außendienst beschäftigt, hat Limmer durch die Zugehörigkeit zur Systemhauskooperation iTeam ausgeglichen. „Hier kennen wir uns gegenseitig und arbeiten vertrauensvoll zusammen, so dass die iTeam-Kollegen für uns technische Aufträge übernehmen“, sagt Limmer.

Eine zweite Stütze ist das gute Verhältnis zum Cloud-Distributor Acmeo. „Acmeo unterstützt Systemhäuser, denn wir können uns nicht in alle Themen so tief hineinarbeiten“, erklärt der Geschäftsführer. „Da der Distributor einen 30-tägigen Test sowie ein ebenfalls 30-tägiges Kündigungsrecht einräumt, ist das Risiko für Händler die Produkte seinen Kunden anzubieten, sehr gering. Ich bin sowieso davon überzeugt, dass kürzere Bindungsfristen eher zu mehr Verträgen führt.“

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über das Warenwirtschaftssystem von Limmer Soft.

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