HP LaserJet Enterprise 400 Kompakte Enterprise-Drucker für das Homeoffice

Redakteur: Klaus Länger

Im März bringt HP die schon länger angekündigten Laserdrucker und MFPs der Enterprise-400-Serie auf den Markt. Die vier neuen Mono- und Color-Geräte sollen einen professionellen Funktionsumfang auch ins Homeoffice bringen.

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Die Laserdrucker und MFPs der Laserjet-400-Enterprise-Serie bieten professionelle Management- und Sicherheitsfunktionen, belegen aber nur wenig Standfläche.
Die Laserdrucker und MFPs der Laserjet-400-Enterprise-Serie bieten professionelle Management- und Sicherheitsfunktionen, belegen aber nur wenig Standfläche.
(Bild: HP)

Im September 2020 hat HP im Rahmen der Reinvent eine erste Vorschau auf die neuen kompakten Geräte der Laserjet-Enterprise-400-Serie gegeben und eine Markteinführung für Dezember in Aussicht gestellt. Im März kommen die Drucker und MFPs mit etwas Verspätung auf den Markt und auch die technischen Daten und die Preise sind nun öffentlich.

Enterprise-Funktionen und geringer Platzbedarf

Viele Firmen haben ihre Mitarbeiter wegen der Covid-19-Pandemie ins Homeoffice geschickt. Und es sieht so auf, dass ein guter Teil der Angestellten auch unter normalen Umständen weiterhin von Zuhause aus arbeiten wird, zumindest zeitweise. Eine Folge der Remote-Arbeit ist allerdings, dass der Zugriff auf die Abteilungsdrucker und MFPs in der Firma verlorengeht. Da auch weiterhin gedruckt und gescannt wird, benötigt zumindest ein Teil der Angestellten passende Geräte für das Homeoffice. Dabei sind vor allem Geräte mit kleiner Stellfläche, angepasstem Druckvolumen und niedriger Leistungsaufnahme gefragt. Ein Problem beim Homeoffice ist allerdings die potenziell unsichere Netzwerkinfrastruktur und gleichzeitig die gestiegene Zahl an Angriffen, etwa durch Phishing-Mails.

Die vier Geräte der Serie 400 zeichnen sich daher laut HP durch Management- und Sicherheitsfunktionen auf Enterprise-Niveau aus, belegen aber trotzdem nur wenig Platz auf oder neben dem Schreibtisch. Zu den Sicherheitsfunktionen zählen beispielsweise HP Sure Start zur Überwachung der Firmware-Integrität beim Systemstart, eine Common-Criteria-zertifizierte Überwachung des Arbeitsspeichers, um Angriffe in Echtzeit abzuwehren oder die Überprüfung der ausgehenden Netzwerkverbindungen durch den Connection Inspector. Kennwörter und Zertifikate werden verschlüsselt in einem TPM abgelegt. Weitere Funktionen sind ein sicheres Wireless-Printing vom Mobilgerät aus sowie bei den MFPs ein direktes Scannen an Microsoft 365 und SharePoint mit Authentifizierung. Für das Management der Geräte im Homeoffice werden HP Web Jetadmin und der Jetadvantage Security Manager genutzt.

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Mono- und Color-Drucker und MFPs

Die Serie der kompakten Enterprise-LaserJets besteht aus vier Modellen. Der Mono-Drucker M406dn und der Mono-MFP M430f drucken bis zu 40 A4-Seiten pro Minute, die Farbgeräte M455dn und MFP M480f schaffen bis zu 27 Seiten in der Minute. Bei Duplexdruck liegt die Geschwindigkeit bei 31 beziehungsweise 24 Bildern pro Minute. Die Scan-Einheit der MFPs mit 50-Seiten-ADF ist ebenfalls duplexfähig. Die Papierkassette fasst bei allen Modellen 250 Blatt Papier, die Mehrzweckzuführung 50 Blatt. Optional ist ein zusätzliches 550-Seiten-Papierfach erhältlich. Das Verbrauchsmaterial ist kompatibel zu dem der LaserJet-Pro-400-Serie. Als empfohlenes Druckvolumen gibt HP zwischen 900 und 4.800 Seiten an. Alle Geräte sind nicht nur Energy-Star-zertifiziert, sondern erfüllen auch die Anforderungen des Blauen Engels.

Die vier Geräte sind ab März verfügbar. Der Preis liegt dabei zwischen 349 Euro (UVP) für den LaserJet Enterprise M406dn und 619 Euro (UVP) für den Color LaserJet Enterprise MFP M480f. Alle vier Geräte gibt es ebenfalls als Managed-Variante für MPS-Anbieter mit höherer Reichweite der Tonerkartuschen.

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