AMD Radeon Pro W6400 Kleine Profi-Radeon-Karte mit Navi-24-GPU

Von Klaus Länger

Mit der Radeon Pro W6400 bringt AMD ein neues Einstiegsmodell für professionelle Anwender auf den Markt. Die kompakte Karte mit 50 Watt Leistungsaufnahme basiert auf der RDNA-2-Architektur und unterstützt damit Hardware-Raytracing.

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Die AMD Radeon Pro W6400 basiert auf der RDMA-2-GPU Navi 24, die der Hersteller ebenfalls für die Radeon RX 6500 XT verwendet. Allerdings sind bei der kleinen Pro-Karte nur 768 der 1.024 Stream-Prozessoren aktiv.
Die AMD Radeon Pro W6400 basiert auf der RDMA-2-GPU Navi 24, die der Hersteller ebenfalls für die Radeon RX 6500 XT verwendet. Allerdings sind bei der kleinen Pro-Karte nur 768 der 1.024 Stream-Prozessoren aktiv.
(Bild: AMD)

Ein günstige, kompakte und sparsame Profi-Grafikkarte für weniger anspruchsvolle Workloads: das ist laut AMD die neue Radeon Pro W6400. Sie ist damit der Einstieg in die W6000-Serie. Die Karte basiert auf der aktuellen RDNA-2-Architektur und löst die vor zwei Jahren vorgestellte Radeon Pro WX 3200 ab.

Die neue Einsteigerkarte nutzt ebenso wie die gerade vorgestellte Radeon RX 6500 XT eine Navi-24-GPU. Allerdings sind bei der Radeon Pro W6400 nur 12 Compute Units mit insgesamt 768 Stream-Prozessoren freigeschaltet. Für Hardware-Raytracing stehen daher auch nur Ray-Accelerators zur Verfügung. Der 4 GB große, über ein 64-Bit-Interface angebundene GDDR6-Grafikspeicher wird durch 16 MB Infinity Cache unterstützt.

Für die Kommunikation mit Mainboard und Prozessor nutzt die Radeon Pro W6400 nur vier PCI-Express-4.0-Lanes. Sie ist abwärtskompatibel zu PCIe 3.0, dann allerdings nur mit halbierter Bandbreite. Als Monitorausgänge sind zwei DisplayPort-1.4-Buchsen vorhanden. Bei einem Monitor wird die 8K-Auflösung mit 60 Hz und HDR unterstützt, bei zwei Displays die 5K-Auflösung.

Die kompakte Karte findet auch in Low-Profile-Gehäusen Platz und belegt nur einen Slot auf dem Mainboard. Mit einer maximalen Leistungsaufnahme von 50 Watt kommt sie zudem ohne zusätzliche Stromversorgung von Netzteil aus. Damit ist sie laut AMD auch gut für den Einsatz in Servern für Remote-Workstations geeignet.

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Höhere Leistung bei CAD-Anwendungen

Während die neue Einsteigerkarte Radeon Pro W6400 bei Office-Anwendungen etwa auf dem Niveau ihrer Vorgängerin Radeon Pro WX 3200 liegt, kann sie bei 3D-Workloads und CAD-Anwendungen den Vorteil ihrer modernen RDNA-2-Architektur ausspielen. Laut AMD ist sie bei der Arbeit mit 3D-Modellen um bis zu 87 Prozent schneller. Bei der Bildbearbeitung soll die neue Karte um etwa 30 Prozent zulegen.

Die Radeon Pro W6400 ist für eine ganze Reihe professioneller Anwendungen zertifiziert und mit einem in der GPU integrierten Secure Processor für einen sicheren Bootprozess ausgestattet.

Laut AMD soll die Radeon Pro W6400 noch in diesem Quartal auf den Markt kommen. In den USA soll sie ab 229 US-Dollar kosten. Einen Preis für den deutschen Markt nennt AMD nicht.

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