Neuer Verbund gegründet Kiwiko bündelt Kompetenz im Channel

Redakteur: Marisa Metzger

Zwölf IT-Unternehmen haben gemeinsam den Verbund Kiwiko gegründet. Damit wollen sie ihre Kompetenzen bündeln und den gegenseitigen Austausch fördern.

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Das Führungsteam von Kiwiko (v. l.): Heino Deubner (Aufsichtsrat), Michael Illig (Vorstand), Patrick Kruse (Aufsichtsrat), Matthias Jablonski (Vorstand) und Stefan Rupp (Aufsichtsrat)
Das Führungsteam von Kiwiko (v. l.): Heino Deubner (Aufsichtsrat), Michael Illig (Vorstand), Patrick Kruse (Aufsichtsrat), Matthias Jablonski (Vorstand) und Stefan Rupp (Aufsichtsrat)
(Bild: Kiwiko eG.)

Zum IT-Verbund Kiwiko haben sich im März zwölf Systemhäuser, IT-Spezialisten und Beratungsunternehmen zusammengeschlossen. Jetzt gehen sie mit ihrem Projekt an die Öffentlichkeit. Matthias Jablonski, ehemaliger Manager des Distributors Also, und Michael Illig, Geschäftsführer des Systemhauses Bükotec, bilden den Vorstand von Kiwiko.

Jablonksi möchte mit dem Verbund seine Vision einer IT-Gemeinschaft umsetzen. „IT-Verbände gibt es bereits seit einigen Jahren“, führt der langjährige Distributionsmanager aus. Ziel sei jedoch meistens, möglichst viele Unternehmen zusammenzubekommen, um bessere Einkaufskonditionen bei den Lieferanten auszuhandeln. „Die Idee von Kiwiko geht jedoch einige Schritte weiter.“ Demnach liegt der Hauptzweck des neuen Verbunds darin, Kompetenzen zu bündeln und den gegenseitigen Austausch zu fördern.

Heino Deubner, Geschäftsführer von Printer Care Service, erklärt: „Wir wollen die IT-Spezialisten zusammen bekommen, um echtes Fachwissen zu bündeln und gemeinsam von den Stärken aller Mitglieder zu profitieren.“ Deubner bildet gemeinsam mit dem Vorsitzenden Patrick Kruse, Geschäftsührer von Netgo, und Stefan Rupp, Geschäftsführer von ProLan Computer, den Aufsichtsrat von Kiwiko.

Eigene Defizite ausgleichen

Der IT-Verbund soll deutschlandweit ausgebaut werden. Stefan Rupp sieht den größten Gewinn der IT-Gemeinschaft darin, eigene Defizite mit dem Knowhow anderer Mitglieder auszugleichen: „Das Thema Fachkräftemangel beschäftigt uns leider seit langer Zeit.“ Durch den Zusammenschluss sei es den Kiwiko-Mitgliedern möglich, „projektbezogen auf freie Ressourcen der Partner zuzugreifen“. So könne jedes Unternehmen sein Lösungs- und Dienstleistungsportfolio durch die Kompetenzen der andren erweitern.

Mitgliedschaft

Um das Partnernetzwerk deutschlandweit zu spannen, sucht der Verbund noch neue Mitglieder. Interessenten können sich per Mail an info@kiwiko-eg.com wenden.

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