ISE 2024 Kindermann: Große Displays mit kapazitivem Touch

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Auf der ISE in Barcelona präsentiert Kindermann die 4K-Touchdisplays der TD-40xx Serie. Die Geräte arbeiten mit der PCAP-Technologie und sollen sich so besonders präzise bedienen lassen. Die Displays bieten einen OPS-Slot für Einschubrechner.

Die TD40xx-Serie von Kindermann besteht aus drei Modellen mit 4K-Auflösung. Das kapazitive Touch-Panel misst dabei 65, 75 oder 86 Zoll in der Diagonalen.(Bild:  Kindermann)
Die TD40xx-Serie von Kindermann besteht aus drei Modellen mit 4K-Auflösung. Das kapazitive Touch-Panel misst dabei 65, 75 oder 86 Zoll in der Diagonalen.
(Bild: Kindermann)

Der Hersteller und Distributor Kindermann hat schon vor vier Jahren auf der ISE die ersten eigenen Large-Format-Displays mit Touch-Erkennung präsentiert. Mit den auf der ISE 2024 vorgestellten Touchdisplays der TD-40xx-Serie baut die Firma ihr Portfolio weiter aus. Die Geräte kommen in drei Größen auf den Markt: mit 65, 75 und 86 Zoll Diagonale und jeweils 4K-Auflösung. Der Hersteller nutzt für die Touch- und Stifterkennung die kapazitive PCAP-Technologie. Sie sorgt laut Kindermann für ein besonders natürliches Schreib- und Bediengefühl. Zum Lieferumfang der Displays mit rahmenlosem Design und durchgängiger Glasoberfläche gehört ein aktiver Stift, der mittels USB-C aufgeladen wird. Die Touchscreens der TD-40xx-Serie sind kompatibel zum Microsoft-Pen-Protokoll. So kann der Stift auch für die Surface-Geräte von Microsoft genutzt werden oder auch ein Microsoft Surface Pen auf den Kindermann-Displays. Auf der Oberseite der Touchdisplays steht ein USB-Port für den Anschluss einer Kamera oder Videosoundbar bereit. So können die Devices für Videokonferenzen und hybrides Arbeiten verwendet werden.

Für die Intelligenz sorgt bei den Touchdisplays der TD-40xx-Serie ein optionaler Einschubrechner im OPS-Format mit Windows oder Android.(Bild:  Kindermann)
Für die Intelligenz sorgt bei den Touchdisplays der TD-40xx-Serie ein optionaler Einschubrechner im OPS-Format mit Windows oder Android.
(Bild: Kindermann)

Einsatz im „Tisch-Modus“

Eine Besonderheit der TD-40xx-Serie ist, dass sich die Displays nicht nur vertikal im Quer- und Hochformat betreiben lassen, sondern auch horizontal in einem „Tisch-Modus“. Dafür bietet Kindermann einen passenden Rollständer an. Als Einsatzszenarien nennt der Hersteller Ausstellungen und Museen, aber auch das gemeinsame Arbeiten an Bauplänen oder anderen Inhalten in Architekturbüros, Design-Agenturen und anderen kreativen Bereichen.

OPS-Einschub statt integriertem Rechner

Im Gegensatz zu gängigen interaktiven Displays ist in den Geräten der der TD-40xx-Serie kein ARM-Rechner mit Android oder einem anderen Betriebssystem eingebaut. Sie bieten aber einen OPS-Slot, in dem sich Windows- oder Google-zertifizierte Android-Einschubrechner montieren lassen. Der Hersteller bietet hier eine ganze Reihe passender Lösungen der Eigenmarke oder anderer Hersteller an.

Zu sehen sind die Touchdisplays der TD-40xx-Serie auf der ISE am Kindermann-Stand (Halle 2, S300). Angaben zu Preis und Verfügbarkeit gibt es noch nicht.

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