Eizo Coloredge CS2400S Kalibrierter 24-Zoll-Monitor mit USB-C

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Eine exakte Farbdarstellung für die professionelle Bildverarbeitung ist die Spezialität des 24-Zoll-Monitors Coloredge von Eizo. Das 16:10-Display ist ab Werk Hardware-kalibriert. Dem Vorgänger CS2410 hat das neue Modell einen USB-C-Port voraus.

Der Eizo Coloredge 2400S soll eine optimale Farbdarstellung liefern. Der 24-Zöller im 16:10-Format bietet zudem eine Pivot-Funktion.(Bild:  Eizo)
Der Eizo Coloredge 2400S soll eine optimale Farbdarstellung liefern. Der 24-Zöller im 16:10-Format bietet zudem eine Pivot-Funktion.
(Bild: Eizo)

Der CS2400S ist laut Eizo der erste Vertreter einer neuen Generation von 24-Zoll-Monitoren mit großem Farbraum. Neben dem Hardware-kalibrierbaren Wide-Gamut-Panel bietet der Monitor einen USB-C-Port mit Docking-Funktionen.

Der Hersteller setzt wie beim Vorgänger CS2420 ein IPS-Panel im 16:10-Format ein, das mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten mehr Fläche in der Vertikalen bietet, als herkömmliche Full-HD-Displays.

Das IPS-Panel deckt den Adobe-RGB-Farbraum zu 99 Prozent sowie den DCI-P3-Farbraum zu 95 Prozent ab und arbeitet mit 10-Bit-Farbtiefe, wobei die 16-Bit-Look-Up-Tabelle eine absolut präzise Farbdarstellung garantieren soll. Mit dem Digital Uniformity Equalizer (DUE) ist zudem eine Korrekturfunktion an Bord, die für Farbreinheit und gleichmäßige Helligkeitsverteilung über die gesamte Anzeigefläche sorgen soll. Die Helligkeit liegt bei maximal 410 cd/m², der Kontrast bei 1350:1.

Der Monitor ist zudem ab Werk eingemessen und wird vorkalibriert ausgeliefert. Für das Festlegen eigener Kalibrierungsziele oder die regelmäßige Rekalibrierung kann die Eizo-Software ColorNavigator im Zusammenspiel mit einem zusätzlichen Colorimeter verwendet werden. Einen integrierten Sensor gibt es nur bei den deutlich kostspieligeren Coloredge-CG-Geräten. Allerdings ist der neue 24-Zöller der erste Coloredge-Monitor der CS-Serie, der mit einem Kalibrierungsbericht ausgeliefert wird. Für einen ergonomischen Arbeitsplatz stattet der Hersteller den Monitor mit einem höhenverstellbare Standfuß und Pivot-Funktion aus. Den gab es bisher nur mit Geräten der CG-Serie. Gegenüber dem Vorgänger CS2420 konnte Eizo die Leistungsaufnahme von 26 Watt auf 18 Watt drosseln, was der Umwelt und der Stromrechnung zugute kommt. Zudem verzichtet der Hersteller auf Styropor bei der Verpackung.

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USB-C-Dock

Wer nicht mit dem PC, sondern lieber mit einem aktuellen Notebook arbeitet, für den hat Eizo beim Coloredge CS2400S einen USB-C-Port eingebaut, der nicht nur Audio- und Videosignale sowie Daten entgegennimmt, sondern den angeschlossenen Rechner zudem mit bis zu 70 Watt versorgen kann. Der im Monitor eingebaute USB-Hub bietet vier Downstream-Ports, zwei davon mit USB 3.0.

Der Coloredge CS2400S kommt im August auf den Markt und soll 798 Euro kosten.

Ab sofort verfügbar ist eine Limited Edition des Monitors, der ColorEdge CS2400S-LE für 649 Euro (UVP). Allerdings sollte er nur an Windows-Rechnern und Macs mit Intel-Prozessor eingesetzt werden. Denn bei der Verwendung von Apple-Rechnern mit M1- oder M2-Prozessor kann durch eine Inkompatibilität zu einem flimmernden Monitorbild kommen. Es gibt zwar ein Firmware-Update, mit dem sich das Problem beheben lässt, aber die Bildwiederholrate wird dabei auf 30 Hz limitiert.

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