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Rechtlich relevante Themen in Referenzarchitektur abgebildet

Juristische Rahmenbedingungen für die Industrie 4.0

| Autor: Katrin Hofmann

Dreidimensional werden die Beziehungen zwischen den Akteuren, Schäden und Rechtsgebieten abgebildet.
Dreidimensional werden die Beziehungen zwischen den Akteuren, Schäden und Rechtsgebieten abgebildet. (Bild: Autonomik für Industrie 4.0)

Einen Einblick in juristischen Risikobereiche der Industrie-4.0-Wertschöpfungskette und mögliche betroffene Rechtsgebiete soll eine jetzt vorgestellte Referenzarchitektur geben. Diese zeigt: Die Materie ist komplex.

„Ju-RAMI 4.0“ klingt kompliziert – und ist es auch. Angelehnt am „Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0“ (kurz RAMI 4.0 (PDF)), das der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie und Partner im April dieses Jahres präsentierten, gibt es ab sofort eine Referenzarchitektur zu den juristischen (Ju) Aspekten bei Industrie 4.0.

Zielten die Macher von RAMI 4.0 auf eine stärkere Standardisierung der Industrie 4.0, beleuchtet die vom BMWi-geförderten Technologieprogramm „Autonomik für Industrie 4.0“ vorgestellte Referenzarchitektur Ju-RAMI 4.0 rechtliche Risikobereiche. Das Modell soll es Nutzern ermöglichen, Gefährdungen einzuordnen. Selbst juristische Laien, beispielsweise Entwickler, sollen damit einschätzen können, was sie in Projekten beachten müssen. Dabei soll die Architektur als erster Orientierungsrahmen dienen, um beispielsweise Rechtslücken aufzudecken und Lösungen finden zu können.

Ju-RAMI 4.0 besteht aus einem dreidimensionalen Koordinatensystem, das die wesentlichen Rechtsgebiete und die juristischen Risikobereiche beinhalten soll. Die Schichten, als erste Achse des Koordinatensystems, dienen der Darstellung konkreter juristischer Risikobereiche, Schädigungen und Gefährdungen, die über den gesamten, vernetzten Wertschöpfungsprozess Industrie 4.0 auftreten können. Auf der zweiten Achse werden die Akteure abgebildet. Auf Achse drei werden schließlich die Rechtsgebiete dargestellt, die den juristischen Rahmen für die einzelnen Risikobereiche bilden.

Ab dem nächsten Jahr soll Ju-RAMI 4.0 als interaktiven Version zur Verfügung stehen. Anpassungen sind darüber hinaus offenbar nicht ausgeschlossen, sprechen doch die Initiatoren von einer „Version 1.0“.

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