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Produktivität leidet

IT-Security frustriert Anwender

| Autor: Sarah Böttcher

Um die Unternehmenssicherheit zu garantieren, schränkt die Sicherheitslösung die Freiräume der Mitarbeiter bei ihrer Arbeit ein.
Um die Unternehmenssicherheit zu garantieren, schränkt die Sicherheitslösung die Freiräume der Mitarbeiter bei ihrer Arbeit ein. (Bild: rangizzz - stock.adobe.com)

Hohe Sicherheitsauflagen im Unternehmen hemmen Produktivität und Innovationsfreude der eigenen Mitarbeiter. Endanwender fühlen sich dadurch frustriert. Zu diesen Ergebnissen kam eine Studie im Auftrag von Bromium.

Vor allem die Einschränkungen der Zugriffsmöglichkeiten auf Webseiten und Applikationen durch Verantwortliche für die IT-Sicherheit im Unternehmen, frustriert Endanwender laut einer Studie von Bromium. Doch neben der Frustration, hemmen heutige Lösungen auch die Produktivität und Innovationsfreude. So betont Jochen Koehler, Regional Director DACH bei Bromium: „Security darf keine Barriere für Innovation sein. Die Art und Weise, wie Security heute vielfach funktioniert, ist nicht mehr akzeptabel. Es kann nicht hinnehmbar sein, dass Endanwender in ihrer täglichen Arbeit behindert werden. Sie müssen auch Webseiten aufrufen oder Dokumente herunterladen können, ohne die Unternehmenssicherheit zu gefährden.“

Ein Teufelskreis

Unklarheit herrscht bei den befragten Verantwortlichen allerdings, wie sie die konstatierten Anwenderfrustrationen und Produktivitäts- beziehungsweise Innovationshemmnisse beseitigen können. So erklären 77 Prozent der Chief Information Security Officer (CISOs), dass sie nicht wissen, wie sie dem Teufelskreis entkommen können, einerseits den Mitarbeitern möglichst große Freiräume für ihre tägliche Arbeit zu bieten und andererseits die Unternehmenssicherheit zu gewährleisten.

Zentrale Studienergebnisse im Überblick:

  • Die Nutzung von Webseiten und Applikationen werden von 88 Prozent der Unternehmen aufgrund von Sicherheitsbedenken unterbunden.
  • Dabei nutzen 94 Prozent Web-Proxy-Services zur Festlegung erlaubter und nicht erlaubter Zugriffe.
  • 74 Prozent der CICOs bestätigen die Aussage der Endanwender, dass Sicherheitsvorkehrungen und -richtlinien operative Tätigkeiten erschweren.
  • Die Sicherheit gilt für Endanwender als zentrales Hindernis für Innovationen, so 81 Prozent der CISOs.

Laut Koehler kann dieser Teufelskreis überwunden werden, indem neue Ansätze und Lösungen etabliert werden, die die Unternehmenssicherheit gewährleisten, während sie gleichzeitig genügend Freiraum für den Mitarbeiter bereitstellen. Der nächste Schritt sollte in der „Sicherheit durch Isolation beziehungsweise Virtualisierung“ liegen.

Zur Studie

Die Studie „The CICO's Dilemma: Security Versus Productivity“ wurde von Vanson Bourne im Auftrag von Bromium Mitte 2017 durchgeführt. Befragt wurden 500 CISOs großer Unternehmen in den USA (200), Großbritannien (200) und Deutschland (100). 175 dieser Unternehmen beschäftigen zwischen 1.000 und 3.000 Mitarbeiter, 175 zwischen 3.000 und 5.000 Mitarbeiter und 150 mehr als 5.000 Mitarbeiter.

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