Systemadministration in der Cloud-Ära Intune soll Allround-Werkzeug für Update-Management, Monitoring, Fernwartung und Helpdesk werden

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Am 23. März kommt es auf den Markt: Intune – das Werkzeug, das den Alltag von Systemadministratoren ins Cloud-Computing-Zeitalter bringen soll. Und die Antwort auf jene Unkenrufe, die „der Cloud“ unterstellen, nichts als Ungemach für den indirekten Kanal zu bringen.

Anbieter zum Thema

Martin Berchtenbreiter, Mitglied der Microsoft-Geschäftsleitung und als Direktor Mittelstand & Partner für die Sorgen und Nöte im indirekten Vertriebskanal zuständig, fand im Gespräch mit IT-BUSINESS klare Worte: „Mit der cloud-basierten Management-Konsole Intune haben Microsoft-Partner die Möglichkeit, ihren Arbeitsalltag zu vereinfachen und neue Geschäftsfelder zu erschließen“. Das Tool für Desktop-PC-Verwaltung adressiert in erster Linie kleinere und mittelgroße Unternehmen. Technisch gesehen hielten cloud-basierte Intune-Umgebungen aber bereits groß angelegte Belastungstests mit 50.000 PCs stand. Ganz ohne lokale Software funktioniert das freilich nicht. Der vom Administrator genutzte Browser muss die Microsoft-Erweiterung Silverlight unterstützen. Auf zu überwachenden Clients muss zudem eine lokale Software installiert werden. Für einen ebenfalls im Paket enthaltenen Remote-Zugriff ist ein weiteres Tool auf dem Administrationsrechner nötig.

Doch wie sieht Systemadministration via Intune in der anbrechenden Cloud-Ära aus? Thomas Schenk, der bei Microsoft Deutschland als Direktor unter anderem für die Themen Windows, Distribution und OEM-Geschäft zuständig ist, kommt fast schon ins Schwärmen, wenn er vom Arbeiten mit Intune erzählt, das außerhalb des Microsoft-Konzerns bislang nur ein paar Beta-Tester kennen.

Updates und Wartung

Nach der Installation der Intune-Clients auf den Rechnern können Administratoren und VARs Updates per Intune-Zugriff verwalten. Hier gilt es, voreingestellte Routinen zu definieren. Beispielsweise kann festgelegt werden, dass sicherheitsrelevante Service-Packs direkt ohne Freigabe „durchinstalliert“ werden, während andere Updates nach einer Genehmigung verlangen. Der besseren Übersicht halber ordnet Microsoft die jeweiligen Updates in Gruppen, darunter „Sicherheits-Updates“, „Definitions-Updates“ oder „Update Rollups“.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zu IT-Monitoring und -Security sowie dem integriertem Partner-Helpdesk.

(ID:2050190)