Citrix-Studie Innovationen sorgen für enormes Umsatzplus

Autor Heidi Schuster

Eine Citrix-Umfrage zeigt, dass neue Technologien und Arbeitsweisen im vergangenen Jahr branchenübergreifend zu einem Umsatzplus von mehr als einer halben Milliarde US-Dollar geführt haben. So kommt es, dass viele Unternehmen in Forschung und Entwicklung investieren wollen.

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Durch die Pandemie haben sich die Wachstumstreiber in Unternehmen verändert.
Durch die Pandemie haben sich die Wachstumstreiber in Unternehmen verändert.
(Bild: Tierney - stock.adobe.com)

Der Citrix-Unfrage „The Era of Hyper Innovation“ zufolge haben Investitionen in neue Technologien und flexible Arbeitsmodelle 2020 weltweit zu einem Umsatzanstieg von 678 Milliarden US-Dollar über alle Branchen hinweg geführt.

„Wenn die Covid-19-Pandemie eins gezeigt hat, dann, dass Innovation überall stattfinden kann“, so Tim Minahan, Executive Vice President of Business Strategy bei Citrix. „Nach anfänglicher Skepsis wissen Führungskräfte inzwischen um die Vorteile von hybriden Arbeitsmodellen und sind dabei, diese schnell umzusetzen. Dafür setzen sie auch auf Tools und Prozesse, die es ihren Mitarbeitern ermöglichen, unabhängig von ihrem Standort kreativ und innovativ zu arbeiten.“

In der Vergangenheit waren erfolgreiche Innovationen oft von der persönlichen Zusammenarbeit abhängig. Das hat sich nun geändert. 89 Prozent der befragten Führungskräfte sagen, dass die Einführung und Verwendung neuer Tools als Folge der Pandemie die Art und Weise, wie Mitarbeiter und Teams miteinander agieren, sich erheblich verbessert hat. Zudem erwarten 82 Prozent, dass ihre Organisationen in den nächsten zwölf Monaten eine hochinnovative Phase durchlaufen und infolgedessen mehr Ideen denn je entwickeln werden.

Die neue Kommunikation

Durch den Mangel persönlicher und direkter Kommunikation haben Mitarbeiter neue Möglichkeiten gefunden, um sich auszutauschen. Laut den Teilnehmern der Studie haben diese die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Mitarbeitern und Teams stark verbessert und führen zu mehr Innovationen. So denkt die Mehrheit der Befragten (92 %), dass mehr unterschiedliche Stimmen aus dem gesamten Unternehmen gehört werden und eine größere Bandbreite an Ideen zum Vorschein kommt, weil sie stärker über digitale Wege zusammenarbeiten. 88 Prozent geben zudem an, dass ihnen während der Pandemie mehr kreative Ideen eingefallen sind, da sie mehr Zeit zum Nachdenken hatten.

Wachstumstreiber

Waren vor der Pandemie traditionelle Mechanismen wie der Gewinn neuer Kunden, die Expansion in neue Märkte oder zusätzliche Marketingaktivitäten die wesentlichen Wachstumstreiber, führen 56 Prozent der im Rahmen der Studie befragten Unternehmen ihr Wachstums im vergangenen Geschäftsjahr auf verschiedene Wachstumstreiber zurück:

  • Einführung neuer Technologien (20 %)
  • Neue Arbeitsweisen (19 %)
  • Neue Produkte und/oder Dienstleistungen (17 %)
  • Zusätzliche Marketingmaßnahmen (11 %)
  • Neue Kunden/Kundenakquise (10 %)
  • Eintritt in neue Märkte (9 %)
  • Neue Partnerschaften (8 %)
  • Merger and Acquisitions (5 %)

Um von diesem Trend zu profitieren, verlagern Führungskräfte ihren Schwerpunkt zunehmend auf neue Produkte und Dienstleistungen. Von den Befragten planen knapp zwei Drittel (63 %) ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung in den nächsten zwölf Monaten zu erhöhen, während 34 Prozent das derzeitige Niveau beibehalten und nur drei Prozent Kürzungen vornehmen wollen.

„Innovation geschieht nicht zufällig“, sagt Minahan. „Unternehmen, die ihre Mitarbeiter befähigen, ihre beste Arbeit zu leisten, unterstützt durch die richtigen Technologien und Arbeitsmodelle, können von den Vorteilen profitieren, wie unsere Studie aufzeigt.“

Über die Studie

Die Studie „The Era of Hyper Innovation” untersuchte, wie Kreativität und Zusammenarbeit in einer hybriden Arbeitswelt gelingen sowie die Rolle von Technologie als Unterstützung für Innovationen. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit Man Bites Dog und Coleman Parkes Research durchgeführt, an der 1.200 Führungskräfte aus großen und mittelständischen Unternehmen teilnahmen. Die Befragten stammten aus den USA (400 Befragte), Deutschland (200), Frankreich (200), den Niederlanden (200) und dem Vereinigten Königreich (200). Die Studie konzentrierte sich dabei auf folgende Sektoren: Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und Biowissenschaften, Technologie, Professional Services, Fertigung und Einzelhandel.

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