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ITB: Auf welchen weiteren technischen Support können Partner bei Infinigate zurückgreifen?
Martinez: Zum einen gibt es in jeder Niederlassung sehr spezialisierte technische Support-Teams, die Reseller über ihren Ansprechpartner erreichen können. Zum anderen sind wir gerade dabei, ein länderübergreifendes Support-Konzept für alle Technik-Teams der Infinigate-Gruppe aufzubauen. Das heißt, dass alle Anfragen und Lösungen in eine zentrale Datenbank einfließen und dort für alle abrufbar sind. Damit werden wir sowohl die Qualität des Supports als auch die Reaktionszeit für unsere Partner weiter erhöhen können. Für Utimaco beispielsweise läuft der Support in dieser Weise DACH-weit bereits seit einem Jahr sehr erfolgreich. Dieses Konzept werden wir jetzt auf weitere Hersteller ausdehnen.
Bechtold: Erfahrungsgemäß bedarf es ein bis zwei Jahre, bis so ein Konzept durchgängig über alle Teams hinweg gelebt wird. Hierzulande haben wir damit bereits vor vier Jahren losgelegt und seit 2006 wird es durchgängig umgesetzt. Das wollen wir jetzt schrittweise auf alle Länder, in denen wir aktiv sind, ausweiten.
ITB: Sie hatten angekündigt, auch die Online-Services ausbauen zu wollen. Was genau ist geplant?
Martinez: Die gesamte Online Infrastruktur wird ständig weiter entwickelt. In nächster Zeit planen wir unseren Partnerbereich auszubauen, um Features wie beispielsweise ein Web-gestütztes RMA-Tool und ein Tool zur elektronischen Rechnungsstellung anbieten zu können. Darüber hinaus werden wir weitere EDI-Schnittstellen zur Anbindung der Warenwirtschaftssysteme unserer Partner anbieten.
ITB: In welchem Zeitraum sollen diese Online-Angebote ans Netz gehen?
Bechtold: Die ersten Freischaltungen von EDI-Schnittstellen werden im zweiten und dritten Quartal dieses Jahres erfolgen und dann kontinuierlich fortgesetzt. Der elektronische Rechnungsversand wird parallel zum Update unseres internen Navision-Systems etwa gegen Jahresende möglich sein, gleiches gilt für den Partnerbereich auf unserer Homepage.
ITB: Wie sehen Ihre Pläne im Bereich Managed Services aus?
Bechtold: Das ist ein sehr großes und wichtiges Thema. Tendenziell hat sich gezeigt, dass Endkunden zunehmend bereit sind, ihre Infrastruktur von ihrem Systemhauspartner managen zu lassen. Hier gibt es zahlreiche qualifizierte Partner, die bereits sehr rege in diesem Managed-Service-Geschäft tätig sind. Sobald es jedoch um Kernthemen geht, das heißt vor allem um ihre Daten, ist mit dem Outsourcing in der Regel Schluss. Das ist auch verständlich, denn hier gibt es noch rechtliche Unsicherheiten. So dürfen beispielsweise persönliche Daten nicht einfach an Dritte weiter gegeben werden – auch nicht an Dienstleister.
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