Verkauf von Global Technology Services? IBM verhandelt mit Bechtle

Autor Sarah Gandorfer

Die Gerüchteküche über Verkaufsverhandlungen zwischen IBM und Bechtle brodelt. Spekuliert wird, ob Teile oder die ganze Global-Technology-Sparte an den Neckarsulmer IT-Dienstleister gehen.

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Die IBM-Niederlassung in München
Die IBM-Niederlassung in München
(Bild: IBM)

Es gibt Verhandlungen zwischen IBM und Bechtle. Worüber genau, darüber wollten sich die beiden Unternehmen auf Anfrage von IT-BUSINESS nicht äußern.

Laut der Wirtschaftswoche scheint es um Teile der Global Technology Services zu gehen, die zum Neckarsulmer Systemhaus wandern sollen. Von der Auslagerung seien deutschlandweit mehrere hundert Support-Stellen zur Software-Wartung und -Implementierung bei IBM-Kunden betroffen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Mitarbeiter von IBM zu Bechtle wechseln. Bereits 2005 und 2013 übernahm der IT-Dienstleister Leute von Big Blue.

Fehlende Umsätze

Über viele Quartale sind die Zahlen von IBM rückläufig. Das ist nicht verwunderlich, schaut man sich beispielsweise an, was vom einst so imposanten Hardware-Portfolio übriggeblieben ist: Power-Server, Highend-Storage und der scheinbar unsterbliche Mainframe. Alles andere wurde verkauft, meist an Lenovo als ebenso willigem wie solventem Abnehmer – zuletzt die komplette x86-Server-Sparte. Alles, was nach Intel klingt, ist also aus dem Haus gefegt. Diese Umsätze fehlen natürlich. Zudem steht der Hersteller mit Cloud Computing im Wettbewerb.

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