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Micro-Four-Thirds-Objektive, Fünf-Achsen Bildstabilisierung, elektronischer Sucher Hommage an die Vergangenheit: Die OM-D Digitalkamera von Olympus

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sylvia Lösel / Sylvia Lösel

Mit der neuen Micro-Four-Thirds-Kamera OM-D will Olympus an vergangene Zeiten anknüpfen. Die Kamera im Retro-Look verinnerlicht allerdings aktuellste Technik.

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Mit der OM-D setzt Olympus auf eine Kombination von Retro-Look und Hightech.
Mit der OM-D setzt Olympus auf eine Kombination von Retro-Look und Hightech.

Olympus lässt mit der neuen Kamera OM-D, die jetzt auf dem Micro-Four-Thirds-Standard aufsetzt, alte Zeiten wieder aufleben.

Denn die OM-Serie gab es schon einmal. Von 1972 bis 2002 entwickelte der japanische Hersteller das Kamerasystem für die klassische 35-Millimeter-Filmfotografie. Es bestand aus Kameragehäusen, Objektiven, Blitzgeräten, Motorantrieben und vielen anderen Zubehörteilen.

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Retro-Look

Zehn Jahre nachdem die Entwicklung eingestellt wurde, aktiviert Olympus nun die Serie neu. Die OM-D wird ab April auf dem Markt sein. Während das Design ganz klar an den analogen Vorgänger angelehnt ist, erinnert beim Innenleben nichts mehr an das ursprüngliche Gerät.

Die OM-D ist die erste spiegellose Systemkamera von Olympus mit einem elektronischen Sucher. Dieser bietet eine Auflösung von 1,44 Millionen Pixel und ein hundertprozentiges Bildfeld. Dank eines Sensors erkennt die Kamera, ob gerade der Monitor oder der Sucher genutzt wird und schaltet entsprechend um. Dank des elektronischen Suchers kann der Fotograf die Auswirkungen manueller Einstellungen live kontrollieren. Neu an der OM-D, die es in einem schwarzen und silberfarbenen Finish geben wird, ist auch die Fünf-Achsen-Bildstabilisierung. Der Sensor erkennt nicht nur horizontale oder vertikale Bewegungen, sondern auch Rotationen.

Für die Auflösung von 16,1 Megapixel ist ein Live-MOS-Sensor verantwortlich, der um einen True-Pic-VI-Prozessor ergänzt wird und eine Rauschunterdrückung von maximal ISO 25.600 bietet.

Das Autofokus-System basiert auf der FAST-Technologie (Frequency Acceleration Sensor Technology), das bereits in der PEN E-P3 zum Einsatz kommt. Damit schafft es der MOS-Sensor 120 Bilder pro Sekunde auszulesen. Die Kamera macht bis zu neun Bilder pro Sekunde in Serie, bei AF-Einstellung kommt sie auf 4,2 Bilder pro Sekunde.

HD-Video und Objektiv-Vielfalt

Videos zeichnet die OM-D in Full-HD-Auflösung im MOV-Format auf. Aber auch das traditionelle AVI-Format steht für Filmaufnahmen zur Verfügung. Betrachten lassen sich diese auf dem klappbaren Drei-Zoll-OLED-Display mit kapazitivem Touchscreen.

Die Kamera ist mit allen Micro-Four-Thirds-Objektiven von Olympus kompatibel. Im Lauf des Jahres kommen zwei weitere Objektive mit Festbrennweite hinzu: das Zuiko Digital ED 75 Millimeter 1:1,8 und das Zuiko Digital ED 60 Millimeter 1:2,8 Makro.

Die OM-D wird es zum Preis von 1.099 Euro geben. Als Kit mit einem Zuiko-Digital-Objektiv (ED 12-50 mm) kostet die Kamera 1.299 Euro. ?

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