Block-Storage-Lösungen von NetApp Günstige ASA-A-Systeme und hybride Cloud

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Mit drei neuen Systemen der ASA-A-Serie rundet NetApp sein Angebot an All-Flash-Appliances für Block-Storage nach unten ab. Die Geräte sollen günstiger, einfacher und stromsparender sein als Angebote anderer Hersteller. Damit sind sie auch für kleinere Unternehmen interessanter.

Die neuen Block-Storage-Systeme ASA A20, A30 und A50 von NetApp sind für kleinere Unternehmen oder Zweigstellen bestimmt. Die All-Flash-Systeme sind mit NVMe-SSDs bestückt und sollen sich durch einen vergleichsweise geringen Stromverbrauch auszeichnen.(Bild:  NetApp)
Die neuen Block-Storage-Systeme ASA A20, A30 und A50 von NetApp sind für kleinere Unternehmen oder Zweigstellen bestimmt. Die All-Flash-Systeme sind mit NVMe-SSDs bestückt und sollen sich durch einen vergleichsweise geringen Stromverbrauch auszeichnen.
(Bild: NetApp)

Günstig, schnell und einfach im Management: Das sind laut NetApp die Qualitäten der neuen All-Flash-SAN-Arrays ASA A20, A30 und A50, mit denen der Hersteller seine Palette an SSD-basierten Block-Storage-Lösungen der A-Serie nach unten abrundet. Die für geschäftskritische Datenbanken oder virtuelle Maschinen bestimmten Systeme sind laut Hersteller mit einem Startpreis von etwa 24.000 Euro um 30 bis 50 Prozent günstiger als vergleichbare Systeme anderer Hersteller und damit auch für Kunden aus dem Mittelstand attraktiv. Außerdem sollen sie stromsparend arbeiten und mit einer optimierten symmetrischen Active-Active-Controller-Architektur eine Datenverfügbarkeit von 99,9999 Prozent erreichen. Zudem kommen die Systeme mit einer Ransomware-Recovery-Garantie. Sie greift, wenn eine Wiederherstellung aus den geschützten Snapshots nicht möglich ist. Zusätzlich verspricht der Hersteller noch für dieses Jahr den Start des Ransomware-Schutzes auch für Block-Workloads. Bisher gibt es diese KI-gestützte Funktion in Ontap nur für File-Storage. Die Kombination aus Ontap und BlueXP für das Management soll für eine sehr schnelle Bereitstellung und ein einfaches Management sorgen, das auch über vCenter erfolgen kann.

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Die neuen Modelle sind alle 2U-Geräte mit bis zu 24 NVMe-Drives in der Basiseinheit. Das Einstiegsmodell A20 startet mit einer Kapazität 15,35 TB pro HA-Paar und kann mit einem NS224-Erweiterungsshelf bis auf bis zu 48 NVMe-Drives mit zusammen 734 TB skaliert werden. Die effektive Kapazität soll hier bei 3,2 PB liegen. Darüber rangieren die Modelle A30 und A50, mit bis zu 72 beziehungsweise 120 Drives. Unterstützt werden NVMe/FC and NVMe/TCP. Ein Unterschied zu den größeren Modellen A70, A90 und A1K liegt im Ethernet-Support mit maximal 32 Ports mit 100 Gbps statt bis zu 56 Ports mit 200 Gbps.

Eintrittskarte in eine intelligente Dateninfrastuktur

Henning Rahe, Senior Director Partner Sales bei NetApp Deutschland.(Bild:  Vogel IT-Medien)
Henning Rahe, Senior Director Partner Sales bei NetApp Deutschland.
(Bild: Vogel IT-Medien)

Für Henning Rahe, seit Ende 2024 Senior Director Partner Sales bei NetApp Deutschland, sind die neuen ASA-A-Systeme für Kunden aus dem Mittelstand nicht einfach nur eine Storage-Lösung. Sie bilden „die Eintrittskarte in die Intelligent Data Infrastructure“ von NetApp, so Rahe. Schließlich erleichtern sie es den Kunden, Daten dort zu verarbeiten und zu speichern, wo es für ihn am besten und günstigsten ist: im eigenen Rechenzentrum, bei lokalen Serviceprovidern oder bei Hyperscalern.

Der Vorteil der NetApp-Lösungen liege dabei in dem übergreifenden Datenmanagement, das sich über alle Plattformen erstreckt. Das biete den Kunden mehr Flexibilität und erleichtere die Verwaltung. Wie Rahe betont, haben die Kunden die Wahlfreiheit, selbst zu bestimmen, wo sie mit NetApp-Lösungen ihre Daten speichern und verwalten.

NetApp war auch der erste Storage-Anbieter, der Partnerschaften mit allen großen Hyperscalern eingegangen ist, um die eigene Software als First-Party-Lösung in die Cloud zu bringen. So bilde Ontap die Basis für das Storage auf allen Plattformen, was auch garantiere, dass Daten und Workloads einfacher in die Cloud gebracht werden können und auch wieder heraus.

Auch beim Thema KI setzt NetApp auf die enge Zusammenarbeit mit Technologie-Partnern. Hier gehe es inzwischen in den Bereich der tatsächlichen Nutzung, so der Senior Director Partner Sales und weist auf die Bedeutung des Datenmanagements für erfolgreiche KI-Projekte hin.

Interview mit Henning Rahe in der E-Paper-Ausgabe

In unserer E-Paper-Ausgabe finden Sie ein Videointerview mit Henning Rahe, Senior Director Partner Sales bei NetApp Deutschland zur Produkt- und Channel-Strategie seines Unternehmens in Deutschland, speziell für den Mittelstand.
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