Businesslösungen Gen 15 G Data: Neuer Wächter, neues Beast
Die 15. Generation der Businesslösungen hat der Security-Anbieter G Data grundlegend überarbeitet: Vom technischen Backend wie dem verhaltensbasierten System „Beast“ über die Anbindung neuer Endgeräte bis hin zum Dashboard für Administratoren.
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Um Administratoren die Arbeit zu erleichtern, hat G Data die Oberfläche bei der 15. Generation der Businesslösungen komplett neu gestaltet. Das Dashboard fasst jetzt die sicherheitsrelevanten Informationen zum Unternehmensnetz zusammen und erlaubt es, schnell zwischen einzelnen Gruppen oder Clients zu wechseln. Die Businesslösungen bestehen aus den vier Versionen Antivirus Business, Client Security Business, Endpoint Protection Business und Managed Endpoint Security. Mit dem neuen Oberflächendesign eignen sich die beiden letztgenannten Versionen für Managed Security Services, da mit ihnen nun mehrere Kunden unter einer einzigen Instanz verwaltet werden können. Über den Policy Manager der Endpoint Protection lassen sich auch alle Mobilgeräte wie Smartphones überwachen, die unter Windows als „Portable Devices“ erkannt werden. IT-Verantwortliche können hier Nutzungsbefugnisse erteilen und Lese- und Schreibrechte gewähren.
Innere Werte
Laut Hauke Gierow, Leiter Unternehmenskommunikation bei G Data, zeichnen sich die neuen Lösungen aber besonders durch die technologischen Weiterentwicklungen aus. So wurde die verhaltensbasierte Malware-Erkennung namens Beast, eine Wortneuschöpfung aus den Worten Behavior und Storage, die Anfang des Jahres gelauncht wurde, nochmal aufgebohrt. Die Engine sei nun soweit, dass sie „praktisch keine Fehlalarme mehr produziert.“ Während herkömmliche verhaltensbasierte Erkennungssysteme numerische Werte für die Schädlichkeit der untersuchten Programme vergeben, basiert Beast auf einer Graphdatenbank, die im Hintergrund arbeitet (s. Kasten). Falls trotz der Schutzfunktionen eine Datei infiziert worden sein sollte, ist es laut Gierow sogar möglich, die Infektion wieder rückgängig zu machen, wenn sie in den vergangenen 24 bis 48 Stunden passiert ist.
Neu eingefügt hat der Bochumer Hersteller die AMSI-Schnittstelle (Antimalware Scan Interface) in die Businesslösungen, um dateilose Angriffe besser erkennen und blockieren zu können. AMSI überprüft auch solchen Code, dessen Komponenten erst bei der Ausführung zu einem Schadcode zusammengesetzt werden.
Zusatzfunktionen
Der neue „Startup Wizard“ soll die Aktivierung der Schutzkomponenten vereinfachen. Optional bietet der Hersteller ein Mail-Security- und ein Patch-Management-Modul sowie ein Linux Web Security Gateway. Unternehmen können die neuen Businesslösungen 30 Tage kostenlos testen. Die G Data Endpoint Protection Business mit 50 Seats und einem Jahr Laufzeit kommt etwa auf 1.500 Euro.
Virtueller G Data TechDay
Von Endpoint Protection bis zu Incident Response
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