Ergonomie, Ökonomie und Monitor-Design Es gibt genügend Kaufanreize für Displays

Redakteur: Erwin Goßner

Die Gesamtentwicklung im Monitor-Markt ist weiterhin negativ, die Analysten und Branchenkenner beobachten in einzelnen Segmenten jedoch erfreuliche Tendenzen. Denn mit den richtigen Argumenten ist Wachstum vorprogrammiert.

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Die Optik eines Displays ist wichtig: nicht nur im Home-Office, auch am Arbeitsplatz im Büro.
Die Optik eines Displays ist wichtig: nicht nur im Home-Office, auch am Arbeitsplatz im Büro.
( Archiv: Vogel Business Media )

Hersteller, Experten und Analysten sind sich einig: Auch wenn die Verkaufszahlen zuletzt erneut leicht rückläufig waren, so besitzt der Markt für Desktop-Monitore dennoch großes Potenzial auf sehr hohem Niveau. So wurden laut Angaben von IDC im Jahr 2009 weltweit mehr als 890 Millionen Displays verkauft. Allein Weltmarktführer Samsung konnte insgesamt 160,2 Millionen Monitore absetzen. Bei 159,2 Millionen und damit mehr als 99 Prozent der verkauften Geräte handelte es sich dabei um LCD-Monitore.

Deutsche Werte

Für Deutschland gibt es Tendenzen wie auf dem Weltmarkt. Die Absatz- und Umsatzzahlen waren im vergangenen Jahr stark rückläufig. Laut der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) ist der koreanische Anbieter Samsung auch hierzulande Marktführer vor seinen global agierenden Mitbewerbern Acer und LG. Konkrete Zahlen für den Konsumentenmarkt liefert die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu). Ihren Erhebungen zufolge wurden 2009 bundesweit rund 3,3 Millionen Computer-Bildschirme an Endverbraucher verkauft, was gegenüber dem Vorjahr einem Minus von 6,1 Prozent entspricht. Durch den starken Rückgang des durchschnittlichen Verkaufspreises von 207 Euro im Jahr 2008 auf 168 Euro im Jahr 2009 (18,8 Prozent) resultierten daraus Umsatzeinbußen in Höhe von 170 Millionen Euro auf 547 Millionen Euro (23,7 Prozent).

Bei einer derzeit anhaltenden negativen Gesamtentwicklung des Monitor-Markts erfreuen sich großformatige Geräte mit 24 Zoll und mehr Diagonale bei Konsumenten großer Beliebtheit. Diese Geräteklasse weist weiterhin zweistellige Zuwachsraten auf. Die Experten der GfK sehen Gründe dafür in einer ergonomisch angenehmem Bilddarstellung und einer verbesserten Ausstattung einschließlich HDMI-Anschluss und Full-HD-Auflösung bei gleichzeitig attraktiver Preispositionierung.

Auf den folgenden Seiten lesen Sie, welche Kriterien 2010 eine Rolle spielen, und wie wie Experten den Markt einschätzen.

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