Ricoh fi-8040 Erster PFU-Scanner unter Ricoh-Regie

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Der fi-8040 ist der erste neue PFU-Scanner, der den Namen Ricoh trägt. Der A4-Duplex-Einzugscanner mit LAN-Schnittstelle verfügt über einen Touchscreen mit anpassbarer Oberfläche und erlaubt so vielfältige Scanoperationen auch ohne angeschlossenen PC.

Durch die DirectScan-Funktion mit 4,5-Zoll-Touchscreen und seine LAN-Schnittstelle kann der PFU Ricoh fi-8400 auch ohne Anschluss an einen PC genutzt werden.(Bild:  PFU)
Durch die DirectScan-Funktion mit 4,5-Zoll-Touchscreen und seine LAN-Schnittstelle kann der PFU Ricoh fi-8400 auch ohne Anschluss an einen PC genutzt werden.
(Bild: PFU)

PFU ist einer der wichtigsten Hersteller von Dokumentenscannern. 2001 hatte das Unternehmen, ursprünglich ein Computerhersteller und seit 2010 eine 100-prozentige Fujitsu-Tochter, die Scannersparte von Fujitsu akquiriert. Im September 2022 hat Ricoh 80 Prozent der Anteile an PFU von Fujitsu übernommen und im April 2023 damit begonnen, die Geräte der fi-Serie unter dem Namen „Ricoh” zu vertreiben. Fi-8040 ist nun das erste neue Modell unter dem Ricoh-Brand, wobei Hiroaki Kashiwagi, CEO von PFU EMEA, betont, dass außer der Namensänderung alles gleich bleiben solle, was die Qualität und Funktionalität der Scanner angehe. Allerdings werde man in Zukunft auch Synergien mit Ricoh nutzen.

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Mit dem Ricoh fi-8040 rundet der Hersteller die im Februar 2022 vorgestellte fi-8000-Serie nach unten ab und nutzt die dort eingeführte Clear-Image-Capture-Scantechnologie. Vom Arbeitsgruppenscanner fi-7300NX übernimmt das neue Modell den 4,3-Zoll-Touchscreen in der Front, hier allerdings mit einer neuen DirectScan-Software, die das Scannen ohne PC erleichtern soll. Dafür ist das Gerät mit einer LAN-Schnittstelle ausgestattet, lässt sich aber via USB auch direkt an einem Rechner anschließen. Alternativ lässt sich das Gerät auch mit den bestehenden Software-Lösungen PaperStream IP Net und PaperStream NX Manager nutzen. Die Management-Software Scanner Central Admin ermöglicht eine zentrale Verwaltung des fi-8040 und die Konfiguration von DirectScan.

DirectScan

Mit DirectScan können Scans über eine einfache Oberfläche auch ohne PC an eine Vielzahl unterschiedlicher Ziele gesendet werden: Netzwerkordner, FTP-Server und bis zu 25 E-Mail-Empfänger gleichzeitig. Die Konfiguration der Ziele kann zudem über den Touchscreen oder in einem Webbrowser erfolgen. Sie werden auf dem Touchscreen als Schaltflächen angezeigt. Zusätzlich sind in der Software einige Bearbeitungsfunktionen enthalten, wie die Erkennung von Barcodes für die Dateiindizierung und das Entfernen leerer Seiten. Als Ausgabedatei-Typen stehen hier PDF, durchsuchbares PDF und JPEG zur Verfügung. Weitergehende Bearbeitungsfunktionen sowie Dateiformate bietet PaperStream IP.

Der Scanner verarbeitet mit seinen beiden Contact-Image-Sensoren bis zu 40 Seiten oder 80 Bildern pro Minute bei doppelseitig bedruckten Vorlagen. Der automatische Vorlageneinzug (ADF) fasst 50 Blatt in maximal A4-Format. Zudem gibt es einen manuellen Einzug für größere Formate.

Der Ricoh fi-8040 von PFU ist ab sofort verfügbar. Als Preis gibt der Hersteller 547 Euro (UVP) an.

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