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Gestalten statt reagieren
„Wir möchten mit unseren Fachhändlern die Zukunft gestalten und nicht nur reagieren“, so Tödtmann. „Deshalb haben wir in unserer Einkaufsgemeinschaft eine Fair-Play-Strategie eingeführt. Damit wollen wir die Kundenbeziehungen zwischen Herstellern, Lieferanten und Emendo-Fachhändlern auf verschiedene Weise fördern.“ Das Konzept verbindet die Interessen aller.
Für die Lieferanten ist das System interessant, da sie über das Emendo-Bestellsystem „etc“ elektronische Bestellprozesse optimieren, treue Kunden belohnen oder gezielt neue Kunden gewinnen können, um sich breiter aufzustellen. Bestellt ein Händler beispielsweise über „etc“, statt einen Vertriebsmitarbeiter anzurufen, spart sich der Lieferant Geld. Einen Teil des Ersparten zahlt er dann als Belohnung an den Händler aus.
Auch für Hersteller ergeben sich neue Möglichkeiten. Sie können über das Kooperationsnetzwerk unter anderem den Absatz wichtiger Produktgruppen ankurbeln und es mit einem Bonus-System honorieren.
„Man darf sich nicht nur aufregen, dass die Händler bei Amazon kaufen, sondern muss eine Lösung bieten“, findet Tödtmann. Als konkretes Beispiel nennt er den Druckerhersteller Brother: Er belohnt die Emendo-Partner, wenn diese von offiziellen Brother-Distributoren kaufen. □
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