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Aruba-Studie

Digitalisierung im Einzelhandel ist nötig

| Autor: Heidemarie Schuster

Auch im Einzelhandel gilt: wer digitalisiert, bleibt Wettbewerbsfähig.
Auch im Einzelhandel gilt: wer digitalisiert, bleibt Wettbewerbsfähig. (Bild: Sikov - stock.adobe.com)

Aruba, ein Hewlett Packard Enterprise Unternehmen, hat eine Studie zur Digitalisierung des Einzelhandels veröffentlicht. Um gegen Online-Shopping-Giganten bestehen zu können, sollten demnach Einzelhändler in langfristige digitale Lösungen investieren, Silos niederreißen und neue Erlebnisse für Mitarbeiter und Kunden schaffen.

Die Studie „Road to Digitalization in Retailing“ von Aruba zeigt auf, das im Vergleich zu anderen Branchen, der Einzelhandel digitale Arbeitsplatztechnologien bisher nur langsam implementiert. 63 Prozent der befragten Führungskräfte und Mitarbeiter geben in der Studie an, dass ihr Unternehmen Gefahr läuft, hinter die Konkurrenz zu fallen, wenn neue Technologien nicht eingeführt werden.

Um erfolgreich zu sein, muss der stationäre Einzelhändler seine Mitarbeiter mit digitalen Tools ausstatten, die es ihnen ermöglichen, jedem Kunden personalisierte Dienstleistungen anzubieten. Derzeit haben lediglich 39 Prozent der Befragten Zugang zu Cloud-Computing-Anwendungen. Durch diese könnte sowohl die Zusammenarbeit als auch die Produktivität im Einzelhandel verbessert werden, so Aruba. In der Studie geben die Beschäftigten im Einzelhandel an, dass sie einen Anstieg der Produktivität (72%), des Wohlbefindens (62%) und der Fähigkeit zur Differenzierung gegenüber der Konkurrenz (59%) als direkte Auswirkungen der digitalen Arbeitsplatztechnologie sehen.

Kunden erwarten, dass die Artikel, die sie wünschen, stets vorhanden sind. Nur durch die Verbesserung der Datensysteme können Aruba zufolge Einzelhändler einen besseren Überblick über Lagerbestände erhalten und wissen, was sie zu einem bestimmten Zeitpunkt auf Lager haben und wo sich die Ware befindet. Immerhin gaben in einer weiteren Studie 81 Prozent der befragten Verbraucher an, dass sie erwarten, prüfen zu können, ob ein Artikel auf Lager ist, bevor sie in den Laden gehen und 81 Prozent erwarten, dass ein vergriffener Artikel von einem Ort, an dem er verfügbar ist, an sie verschickt wird. Darüber hinaus gehen 72 Prozent zu einem Mitbewerber, um das fehlende Produkt zu kaufen.

Um eine Brücke zwischen Offline- und Online-Shopping-Welten zu schlagen, müssen Abteilungen und Strukturen, die derzeit in Einzelhandelsunternehmen existieren, aufgebrochen und miteinander verbunden werden, rät Aruba. Der Einzelhandel sollte zudem in fortschrittlichere Systeme sowie in Personal investieren und neue Möglichkeiten zur Messung von kurz- und langfristigen Erfolgen zu finden.

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